Unser Sicherheitskonzept: Keine Chance für Corona

Liebe Patientin, lieber Patient,

während der laufenden Covid-19-Pandemie wollen wir Ihnen die maximale Sicherheit bieten, sich keinesfalls im Krankenhaus mit dem neuen SARSCorona-Virus-2 (CoV-2) anzustecken. Wenn Sie unsere Klinik betreten, werden Sie deshalb durch ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept vor CoV-2-Infektionen geschützt.

Dazu gehören:

  • persönlicher Schutz
  • schnelle Infektionserkennung
  • räumliche Trennung

Persönlicher Schutz

Sie können persönlich dazu beitragen, sich und andere vor Ansteckungen zu schützen. Dazu bitten wir Sie, alle drei von uns empfohlenen Maßnahmen zwingend einzuhalten.

Maske

Bitte tragen Sie IMMER außerhalb Ihres Zimmers Ihre persönliche Schutzmaske. Gleiches gilt, wenn sich noch andere Personen außer Ihren Bettnachbarn im Raum aufhalten. Sie können Ihre Maske vorsichtig abnehmen, wenn Sie sich allein im Raum aufhalten oder nur Ihre Zimmernachbarn anwesend sind. Beim Aufsetzen berühren Sie bitte keinesfalls die Innenfläche und achten darauf, dass sie sorgfältig und eng anliegend über Mund, Nase und Wangen platziert wird. Beim Absetzen berühren Sie bitte weder die Innen- noch die eventuell kontaminierte Außenfläche und fassen Sie die Maske vorsichtig am Rand oder den Bändern an. Vor und nach Berührung Ihrer Schutzmaske bitte Ihre Hände mit Seife waschen oder desinfizieren.
Auch unser Personal trägt während der Arbeit einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz.

Abstand halten

Bitte denken Sie immer daran, dass das sicherste Mittel vor einer Ansteckung der stets eingehaltene Mindestabstand von 1,5 Metern ist. Alle Gemeinschaftsräume und Fahrstühle sind mit Angabe einer zulässigen Höchstzahl an gleichzeitigen Nutzern gekennzeichnet. Halten Sie auch zwingend Abstand zu Ihren Bettnachbarn, setzen Sie sich nicht auf fremde Betten, teilen Sie keine Dinge, die für Ihren persönlichen Gebrauch bestimmt sind.

Händehygiene

Bitte waschen Sie sich regelmäßig für mindestens 30 Sekunden mit Seife die Hände. Bitte bedenken Sie auch, dass Viren an unterschiedlichen Oberflächen haften können. Zur Sicherheit ist es möglich, beispielsweise Türklinken mit dem Ellenbogen zu betätigen. War Kontakt nicht zu vermeiden, empfiehlt es sich, anschließend sofort die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

Schnelle Infektionserkennung

Nach aktuellem Wissensstand reagieren Betroffene recht schnell nach einer Covid-19-Infektion mit den typischen Symptomen wie beispielsweise Fieber, Husten, Geschmacksverlust. Unser Klinikpersonal wird Sie deshalb regelmäßig dazu befragen. Der Tag mit dem größten Infektionsrisiko ist jedoch der Tag vor Beginn der Symptome. Zeigen Sie keine Anzeichen, können nur regelmäßige Abstriche (PCR Nachweis) Klarheit bringen. Wir kombinieren deshalb die engmaschige Symptombefragung mit einer breiten, verdachtsunabhängigen Teststrategie als präventive Maßnahme.

Engmaschige Symptombefragung

Wir fragen Sie bereits bei Ambulanzterminen, vor Aufnahme und an jedem Tag des stationären Aufenthaltes nach den typischen Covid-19-Symptomen, um eine symptomatische Infektion so früh wie möglich zu erkennen. Bitte achten Sie bei sich selbst auf diese Merkmale und sprechen mit uns, wenn Sie etwas spüren oder auch unsicher sind. Weisen Sie typische Covid-19-Symptome auf, erfolgt direkt ein Abstrich und Sie werden nach Möglichkeit bis zum Eintreffen des Ergebnisses isoliert.

Test bei Aufnahme

In Abhängigkeit der aktuellen Covid-19-Krankheitshäufigkeit im Einzugsgebiet werden Sie bei der stationären Aufnahme verdachtsunabhängig abgestrichen. Dies kann auch unregelmäßig während Ihres Aufenthalts wiederholt werden. Wird durch den verdachtsunabhängigen Test eine Covid-19-Infektion nachgewiesen, geht der Betroffene, wenn medizinisch möglich, sofort nach Hause in Quarantäne oder wird direkt verlegt in eine unserer Kliniken mit einem eigenen Covid-19-Bereich.

Räumliche Trennung

Die Behandlung bekannter Covid-19-Patient*innen und Covid-19-Verdachtsfälle wird von uns räumlich und ausreichend von den Bereichen, in denen die übrigen Patient*innen behandelt werden, getrennt. Die Krankenhäuser der Johannesstift Diakonie, die nicht auf Covid-19-Behandlungen ausgerichtet sind, werden keinen expliziten Bereich hierfür einrichten, sondern verlegen die infizierten Patient*innen in eine unserer Kliniken mit einem eigenen Covid-19-Bereich.

Auch das Personal des Hauses vermeidet Übertragungen und wird möglichst nur in dem einen oder dem anderen Bereich eingesetzt. Begegnungen untereinander werden, wo immer möglich, vermieden. Je nach baulichen Voraussetzungen umfasst das Trennungskonzept auch separate Arbeits-, Umkleide- und Aufenthaltsräume für unser Klinikpersonal.


Bei weiteren Fragen zu unseren Schutzmaßnahmen und der Infektionserkennung wenden Sie sich bitte anunser Klinikpersonal.