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Wie entsteht die Schaufensterkrankheit?

Abbildung 1: Schematische Darstellung der Plaquebildung

Abbildung 1: Schematische Darstellung der Plaquebildung

Ursache der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) ist in den meisten Fällen eine Arteriosklerose („Gefäßverkalkung“), bei der die Blutgefäße durch Ablagerungen verengt werden.

Die genaue Entstehung der Arteriosklerose ist noch nicht geklärt, allerdings wird vermutet, dass sie als Reaktion auf eine Schädigung der Wand der Blutgefäße entsteht. Ursache dieser Schädigungen können mechanische Verletzungen, Bakteriengifte, Viren oder Immunreaktionen sein.

Aufgrund der Schädigung können Muskelzellen aus der mittleren Schicht der Gefäßwand in das Innere des Gefäßes einwandern und das Blutgefäß verengen. Außerdem können sich Fettmoleküle anlagern. Über einen längeren Zeitraum entstehen dann die für die Arteriosklerose typischen Gewebeveränderungen, die so genannten Plaques (siehe Abbildung 1).

Was erhöht das Risiko der Erkrankung?

Es sind einige Faktoren bekannt, die das Risiko für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit erhöhen. An erster Stelle ist hier das Rauchen zu nennen. Bei Rauchern kommt es dreimal häufiger zu einer PAVK als bei Nichtrauchern. Daher stammt auch der Name „Raucherbein“ für einen Verschluss der Beinarterien. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel im Blut (Hypercholesterinanämie) und Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“).

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