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Was ist nach der Operation zu beachten?

Eine Operation oder auch eine Angioplastie kann bei einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) dafür sorgen, dass das Blut wieder in die entsprechende Extremität gelangt und diese ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird.

Das Grundproblem der PAVK, die Arteriosklerose, kann dadurch aber nicht beseitigt werden. Daher sollten nach dem Aufenthalt im Krankenhaus ein paar Maßnahmen getroffen werden, um das Risiko für das Wiederauftreten einer weiteren Verengung eines Gefäßes zu verringern.

Zwar kann eine bereits vorhandene Gefäßverkalkung nicht mehr rückgängig gemacht werden, allerdings kann ihr Fortschreiten erheblich verlangsamt oder sogar vollkommen gestoppt werden. Eine entscheidende Bedeutung hat hierbei das konsequente Ausschalten möglicher Risikofaktoren und eine Veränderung des Lebensstils. Wichtige Punkte sind hierbei, mit dem Rauchen aufzuhören und das Erreichen gesunder Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte – beispielsweise durch Bewegung, eine gesündere Ernährung oder Medikamente. Bei Übergewicht sollte nach Möglichkeit Normalgewicht erreicht werden.

Nach einer Operation kann zur Vorbeugung weiterer Verengungen oder Verschlüsse der Blutgefäße das blutverdünnende Medikament Acetylsalicylsäure eingenommen werden. Wird dieses nicht vertragen, kann alternativ Clopidogrel eingesetzt werden. Nur in seltenen Fällen wird Marcumar für die Behandlung verwendet.

Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin: Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK). AWMF-Leitlinien-Register Nr. 065/003 (Stand: 04/2009)

Baenkler HW et al.: Kurzlehrbuch Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2010

Piper W: Innere Medizin. Spinger, Berlin Heidelberg 2013

Online-Informationen der Deutschen Gefäßliga e.V.: www.deutsche-gefaessliga.de (Abruf: April 2014)

Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internisten e.V.: www.internisten-im-netz.de (Abruf: April 2014)

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