Aufnahme ins Hospiz

In ein stationäres Hospiz aufgenommen werden kann jeder Patient mit einer Erkrankung,

  • die fortschreitet
  • bei der Heilung ausgeschlossen ist
  • die eine palliativmedizinische Behandlung notwendig macht oder wünschenswert erscheinen lässt
  • die eine begrenzte Lebenserwartung von Wochen oder wenigen Monaten erwarten lässt
  • die eine Krankenhausbehandlung nicht erfordert.

Es muss der Wunsch eines Patienten sein, in einem stationären Hospiz aufgenommen zu werden. (Freiwilligkeit). Vor der Aufnahme in das stationäre Hospiz sollten außerdem Möglichkeiten der Spezialisierten Ambulanten Hospizversorgung (SAPV) im eigenen Zuhause mit Hilfe der Familie geprüft werden. Es gilt die Regel: ambulant vor stationär.

Eine unverbindliche Besichtigung oder Anmeldung vorab durch Patienten oder Familienangehörige kann jederzeit erfolgen. Bitte machen Sie einen Besuchstermin mit uns aus!

Die Krankenkassen unterstützen die Aufnahme im Hospiz bei

  • Krebserkrankungen
  • Erkrankungen des Nervensystems mit fortschreitenden Lähmungen
  • Endzustand einer chronischen Nieren-, Herz-, Verdauungs- oder Lungenerkrankung
  • Vollbild von AIDS

Bei einem bereits vorhandenen Platz im Pflegeheim ist die Verlegung in ein Hospiz leider von Seiten der Krankenkassen aus nicht möglich.

Kosten für den Hospizaufenthalt

Bei gesetzlich kranken- und pflegeversicherten Gästen werden die Kosten nach Antragstellung, bei Vorliegen der entsprechenden Hospizindikation, zu 95 Prozent durch die Kranken- und Pflegekasse übernommen. Der Aufenthalt für den Gast ist kostenfrei. Da allerdings die verbleibenden 5 Prozent der Kosten durch das Hospiz selbst aufzubringen sind, sind wir auf Sachspenden oder Zeitspenden in Form von Ehrenamt angewiesen, um die Existenz unserer Einrichtung zu sichern.

Weiterführende Informationen:

Kontakt

Paul Gerhardt Hospiz

Auguste-Viktoria-Straße 10

14193 Berlin

Tel.: 030 8955-5300

Fax: 030 8955-5305

Anfahrt