Zertifizierte ganzheitliche Medizin und Pflege

Wir möchten, dass Sie optimal versorgt sind, beste pflegerische und medizinische Behandlung erhalten, sich willkommen und wohl fühlen – trotz eines Aufenthaltes im Krankenhaus. Natürlich werden Sie sich nie ganz wie Zuhause fühlen, doch wir versuchen alles, Ihnen die Zeit hier in unserem Krankenhaus so angenehm wie möglich zu gestalten.

Zu unseren Qualitätszielen gehören neben unserem hohen medizinischen Anspruch auch die kooperative und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit einweisenden und eigenen Ärzten, die stetige Weiterbildung unserer Mitarbeiter und ein gewährleisteter Facharztstandard in der täglichen Versorgung unserer Patienten. Um die Qualität in allen Bereichen sicher zu stellen, haben wir Strukturen geschaffen, die Prozesse und Behandlungsstandards festlegen. Um diese kontinuierlich weiter zu verbessern, werden sie regelmäßig intern und extern überprüft und immer wieder kritisch hinterfragt – mit dem Ziel, daraus abgeleitete Ergebnisse und Maßnahmen zeitnah umzusetzen.
Verankert sind diese hohen Ansprüche in unserem Leitbild und der Strategie des zentralen Qualitätsmanagements der Johannesstift Diakonie.

Wichtig ist bei allem Tun und Handeln, dass der Patient und seine Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Grundlage unseres umfassendes Qualitätsmanagements ist der so genannte PDCA-Zyklus (P – Plan, D – Do, C – Check, A – Act). Zum Qualitätskreislauf gehören die Festlegung transparenter Leitlinien und Standards in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern. Mit internen Audits in Form von Prozesskontrollen wird anschließend geprüft, ob die gewünschten Ziele erreicht wurden. Daraus ergeben sich erneut Verbesserungspotenziale, die wiederum die Basis für neue Veränderungen sein können.

Qualitätspolitik

Wir bekennen uns zu folgender Qualitätspolitik, basierend auf der Strategie der Johannesstift Diakonie:

  • Die kontinuierliche Sicherung und Steigerung der Qualität der Krankenversorgung und der medizinischen Leistungen kennzeichnen die Grundaufgabe des Martin Luther Krankenhauses.
  • Während des stationären Aufenthaltes engagieren sich täglich unsere Mitarbeiter für eine umfangreiche, patientenorientierte Versorgung von behandlungsbedürftigen Menschen. Dies geschieht auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse aus Medizin und Pflege. Moderne medizinische Ausstattung, fachliche Kompetenz und vor allem menschliche Zuwendung sind die Grundlage unseres Qualitätsverständnisses.
  • Durch Strukturen wie diverse Arbeitsgruppen, (Leanmanagement-)Projekte, Zertifizierungen und Konferenzen ergeben sich neue Erkenntnisse zur stetigen Weiterentwicklung unserer Arbeit.
  • Benchmarking ist für uns ein wichtiges Mittel zur Standortbestimmung und zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Qualität.
  • Durch ein sich stetig erweiterndes Netzwerk verschiedenster niedergelassener Fachspezialisten ist die Versorgung nach der stationären Behandlung gewährleistet. Unsere Patienten werden durch das Angebot der Pflegeüberleitung, die enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen sowie nachsorgenden Einrichtungen begleitet.
  • Die Beachtung wirtschaftlicher Prinzipien sind für uns ebenso wichtig, um nachhaltig Entwicklungen und Investitionen voranbringen zu können.
  • Der wirtschaftliche Einsatz der zur Verfügung stehenden Ressourcen, das Erkennen der Patientenzufriedenheit, sowie die transparente Darstellung der Leistungen sind ein wichtiger Schritt, den Anforderungen des heutigen Gesundheitssystems gerecht zu werden. Die multiprofessionelle Zusammenarbeit aller Mitarbeiter unseres Hauses gewährleistet dies mit persönlichem Einsatz und einer Vielzahl eingeführter aktueller Standards.

Weitere Qualitätsinstrumente sind u.a.

  • Umsetzung geeigneter Maßnahmen des Risikomanagements mit Einführung eines Meldesystems für kritische Ereignisse (CIRS - Critical Incident Reporting System)
  • Lob- und Beschwerdemanagement
  • regelmäßige Befragungen von Patientinnen und Patienten, Einweisern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur kontinuierlichen Verbesserung
  • Teilnahme am WHO-Projekt (High 5s) zur Vermeidung von Eingriffsverwechslungen
    Wir halten uns vor jedem Eingriff gewissenhaft an die darin vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen.
    Das Projekt High 5s ist eine internationale Kooperation zur weltweiten Implementierung von Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit in Krankenhäusern. Das Projekt wurde 2006 durch den Commonwealth Fund, die WHO World Alliance for Patient Safety und das WHO Collaborating Centre for Patient Safety initiiert.
  • bereichsübergreifende Kommunikation in regelmäßig stattfinden Tumor- und Qualitäts-Konferenzen

Zur Qualitätssteigerung gehören auch die umfangreichen Lean-Management-Projekte im Martin Luther Krankenhaus. Unter dem Motto „Werte schaffen ohne Verschwendung“ finden umfangreiche Veränderungen in vielen Bereichen und Abteilungen unseres Krankenhauses statt.

Strukturierter Qualitätsbericht

Jährlich stellen wir den strukturierten Qualitätsbericht nach § 137 Abs. 3 SGB V zur Verfügung. Der Qualitätsbericht gibt einen Überblick über die Strukturen und Leistungen unseres Hauses. Zum Beispiel enthält er Angaben zum Diagnose- und Behandlungsspektrum, zur Häufigkeit einer Behandlung, zur Personalausstattung und Anzahl der Komplikationen sowie zur Barrierefreiheit.

Weitere Informationen zum Strukturierten Qualitätsbericht sowie den Qualitätsbericht des aktuellen Berichtsjahres finden sie hier.

Zertifizierungen

Das Qualitätsmanagementsystem ist die Gesamtheit der aufbau- und ablauforganisatorischen Gestaltungen zum Leiten und Lenken einer Organisation im Hinblick auf Qualität. Das System ermöglicht die einheitliche, gezielte Planung, Umsetzung und Steuerung der QM-Maßnahmen.

Ein erfolgreich implementiertes Qualitätsmanagementsystem ist Teil des gesamten Führungssystems.

Die Mindestanforderungen an das Qualitätsmanagementsystem werden von der DIN EN ISO 9001:2015 festgelegt. Damit Unternehmen (Behandlungs-)Leistungen oder Dienstleistungen bereitstellen dürfen, müssen sie gesetzliche und behördliche Anforderungen und Erwartungen verschiedener Parteien (Patientinnen und Patienten, Angehörige, Mitarbeitende, Einweiser, Kooperationspartner) geltend machen. Um den Ansprüchen eines modernen Managementsystems im Interesse unserer Patientinnen und Patienten gerecht zu werden, hat sich die Johannesstift Diakonie entschieden, das System der DIN EN ISO als Grundlage zu nutzen. Hierdurch sind standardisierte Abläufe sowie interne und externe Bewertungssysteme integriert, um kontinuierlich Verbesserungen aufzuzeigen und zu nutzen. Durchgeführt werden die externen Zertifizierungsaudits durch externe Auditorenteams.

Das Martin Luther Krankenhaus erfüllt seit 2004 diese Anforderungen und ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Zusätzlich lassen sich im Martin Luther Krankenhaus verschiedene Kliniken und Abteilungen von Fachgesellschaften zertifizieren. So verfügt beispielsweise die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe über ein zertifiziertes Brustzentrum, ein zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum sowie ein zertifiziertes Endometriosezentrum.

Ferner sind das Endoprothetikzentrum, das Diabetische Fußzentrum sowie das interdisziplinäre Wundzentrum (ICW) zertifiziert.

 

 

Kontakt

Martin Luther Krankenhaus

Qualitäts- und Risikomanagement

Caspar-Theyß-Straße 27-31

14193 Berlin

Vivien Jendreyeck

Tel.: 030 8955-3621

Fax: 030 8955-2015

Jens Wachsmuth
Tel.: 030 8955-2020
Fax.: 030 8955-2015

jens.wachsmuth(at)pgdiakonie.de

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