Patienteninformationen: Fragen und Antworten zur Intensivstation

Als Angehöriger eines intensivmedizinisch betreuten Patienten möchten wir Ihnen in jeder Hinsicht beistehen und Ihnen alle Informationen zukommen lassen, die Sie benötigen. Wir möchten Ihnen hier schon einmal einen Einblick über die organisatorischen Abläufe auf der Intensivstation geben und einige Ihrer Fragen beantworten.

Gibt es bestimmte Besuchszeiten?

Auf unserer Intensivstation haben wir keine festen Besuchszeiten. Sie können Ihre Angehörigen jedoch so oft Sie mögen bei uns besuchen. Wichtige Behandlungs- und Pflegemaßnahmen finden auf der Intensivstation rund um die Uhr statt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aus diesem Grund Wartezeiten für Sie entstehen können. Werden solche Maßnahmen bei Ihrer/m Angehörigen oder dem Zimmernachbarn durchgeführt, bitten wir Sie, im Wartebereich Platz zu nehmen und zu warten, bis wir Sie verständigen.

Gespräche mit den behandelnden Ärzten sind ebenfalls während Ihrer Besuche möglich.

Darf mit dem Handy telefoniert werden?

Die Benutzung von Mobiltelefonen ist auf der Intensivstation nicht erwünscht, da elektromagnetische Interferenzen (EMI) die Funktion der Überwachungsgeräte stören können. 

Wie viele Besucher darf der Patient auf einmal empfangen?

Um Ihren Angehörigen nicht zu überlasten, sollten Besuche am Bett maximal zu zweit stattfinden. Sie können sich gegebenenfalls abwechseln. Nehmen Sie bitte Rücksicht auf die Mitpatienten.

Den Zutritt von Kindern unter 12 Jahren würden wir gerne mit Ihnen unter Berücksichtigung der Patientensituation und der Reife des Kindes individuell besprechen.

Wir bitten Sie, sich vor und nach dem Besuch der Intensivstation die Hände zu desinfizieren. Sie finden Spender mit Desinfektionsmitteln am Eingang der Intensivstation und in jedem Patientenzimmer. Befolgen Sie ggf. auch andere Hygienevorschriften (Haube, Mundschutz, Handschuhe), sollte unser Pflegepersonal Sie darauf hinweisen.

Wie bekomme ich Zugang zur Station?

Die Türen der Intensivstation sind verschlossen. Bitte klingeln Sie an der Gegensprechanlage, rechts und links neben dem Eingang und warten Sie, bis Sie von unserem Pflegepersonal eingelassen werden. 

Darf ich meinen Angehörigen persönliche Gegenstände (Hygieneartikel, Bilder, Musik) mitbringen?

Falls notwendig, bringen Sie bitte Brille, Zahnprothese oder Hörgerät mit. Eine Waschtasche mit den gewohnten Pflegeartikeln (wie z. B. Zahnbürste, Rasierer, After Shave, Deo, Creme), ein Familienfoto, ein gemaltes Bild oder eine CD mit der Lieblingsmusik können Sie ebenfalls gerne mitbringen.

Darf ich Blumen mitbringen?

Blumen sind aus hygienischen Gründen nicht zugelassen, Lebensmittel nur nach Absprache.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen habe?

Bei Fragen hilft Ihnen gerne unser Personal der Intensivstation weiter. Auch unsere Mitarbeiter der Seelsorge sind gerne zu einem Gespräch mit Ihnen bereit. Medizinische Auskünfte können nur von einem Arzt erteilt werden.

Bekomme ich auch telefonisch Auskünfte über meinen Angehörigen?

Aus rechtlichen Gründen kann eine telefonische Auskunft nur an persönlich bekannte Angehörige erfolgen. Bitte nennen Sie uns einen Angehörigen als Ansprechpartner, den wir im Falle einer Änderung des Gesundheitszustandes informieren. 

Wozu sind die ganzen Apparate da?

Eine intensivmedizinische Betreuung ist notwendig, wenn ein oder mehrere Körperfunktionen vom Körper nicht mehr oder nur noch eingeschränkt selbst geleistet werden können. Durch die Apparate ersetzen wir diese Körperfunktionen so lange, bis der Körper sich erholt hat. Andere Geräte geben uns wichtige Hinweise über die Vitalfunktionen.

Was bedeuten die Alarmsignale der Apparate?

Die Alarmsignale der Geräte bedeuten nicht automatisch eine Verschlechterung des Zustands des Patienten. Häufig sind es technische Alarmsignale, die an unsere Zentrale weitergeleitet werden und auch von dort beantwortet werden können. Aus diesem Grund kommt nicht bei jedem Alarm einer unserer Mitarbeitenden ans Bett des Patienten.

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hubert Mönnikes

Chefarzt
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hubert Mönnikes

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