Infovideos: Entstehung von Darmkrebs, Vorsorgeuntersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten

In Deutschland erkranken jährlich etwa 70.000 Menschen an Darmkrebs. Wird der Krebs im Frühstadium entdeckt, liegen die Heilungschancen heute zwischen 90 bis 100 Prozent. „Nutzen Sie die Möglichkeiten der Früherkennung und gehen Sie zur Darmspiegelung. Sie kann Ihr Leben retten“, appelliert Prof. Dr. med. Hubert Mönnikes, Darmkrebsexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus anlässlich des Darmkrebsmonats März. „Die Darmspiegelung ist die wirksamste Vorsorgemaßnahme, denn mit ihr lassen sich Polypen und damit Vor- und Frühstadien von Darmkrebs zuverlässig erkennen und beseitigen.“

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, steigt ab dem 50. Geburtstag. Ab dem 55. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Darmspiegelung (Koloskopie). Der Krebs kann aber auch bereits in jüngeren Jahren auftreten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es gehäuft zu Erkrankungen in der engeren Familie kommt. Risikogruppen sollten sich bei ihrem Arzt deshalb über die Möglichkeiten der Darmspiegelung bereits vor dem 55. Geburtstag informieren. 

Darmkrebs gilt als „stille“ Erkrankung und macht lange Zeit keine Beschwerden. Machen sich Darmsymptome wie Bauchschmerzen, Veränderungen des Stuhlgangs oder Blut im Stuhl bemerkbar, sollte man kurzfristig eine Darmspiegelung anstreben. Aber auch andere Probleme, wie ungewollte Gewichtsabnahme und Abgeschlagenheit, können die Folge einer Darmkrebserkrankung sein. 

Die Klinik für Innere Medizin im Martin-Luther-Krankenhaus bietet im Bereich der Gastroenterologie ein breit gefächertes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren an.

Darmkrebspatienten werden im Martin-Luther-Krankenhaus fachübergreifend von Experten aus der Onkologie, der Inneren Medizin, der Allgemeinchirurgie und der Radiologie behandelt. Zudem arbeiten die Ärzte eng mit der am Standort angesiedelten Strahlentherapiepraxis und den niedergelassenen Ärzten zusammen. „Mit Hilfe von Gentestung lassen sich heute verschiedene molekulargenetische Unterformen unterscheiden. Mit diesem Wissen können wir unsere Patienten immer differenzierter und individueller therapieren“, erklärt Dr. med. Olaf Hopfer, Krebsexperte und Oberarzt der Klinik für Innere Medizin. Je nach Tumorbeschaffenheit, Lage des Tumors und Stadium der Erkrankung wird der Tumor mit einem endoskopischen Eingriff oder einer Operation entfernt und mit einer Chemo-, Strahlen-, Antikörper- oder zukünftig Immuntherapie – oder einer Kombination mehrerer Therapieansätze – behandelt.

Darmkrebsvorsorge: Was ist Darmkrebs und wie entsteht er?

Prof. Dr. med. Hubert Mönnikes, Darmkrebsexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus, beantwortet Ihnen folgende Fragen: Was ist Darmkrebs und wie entsteht er? Wer trägt ein erhöhtes Risiko, an Darmkrebs zu erkranken? Gibt es Möglichkeiten der Prävention und Risikominimierung, wenn Darmkrebs z.B. in der Familie vorkommt? Wie beraten Ärzte Patienten über ihr individuelles Risiko und mögliche Vorsorgemaßnahmen? Darmkrebs gilt als „stille“ Erkrankung, da er erst spät Symptome verursacht. Welche Signale sollen von Betroffenen erst genommen werden? Welche Nachteile birgt es, sich allein auf den Stuhltest zu verlassen?

Darmkrebsvorsorge: Was passiert während einer Darmspiegelung?

Prof. Dr. med. Hubert Mönnikes, Darmkrebsexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus, erklärt Ihnen, was während einer Darmspiegelung passiert und wie lange diese dauert.

Was ist zu tun, wenn Darmkrebs entdeckt wird?

Prof. Dr. med. Hubert Mönnikes, Darmkrebsexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus, beantwortet Ihnen folgende Fragen: Was ist zu tun, wenn diese Krankheit entdeckt wird? Wie sind die Chancen auf Heilung? Was wird sich aus der Forschung für die Diagnostik und Therapie des Darmkrebses ergeben? Welche Möglichkeiten bietet das Martin-Luther-Krankenhaus?

Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hubert Mönnikes

Chefarzt
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hubert Mönnikes

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