25.09.2020

Sicher und gut geschützt im Krankenhaus

Schützt die sogenannte FFP2-Maske besser als der chirurgische Mund-Nasen-Schutz? Ist die Händedesinfektion immer die bessere Maßnahme im Vergleich zum Händewaschen? Auf solche und ähnliche Fragen wurden unsere Hygienefachkräfte im Martin Luther Krankenhaus seit Beginn der Corona-Pandemie immer wieder angesprochen.

Im Rahmen eines Hygieneaktionstages unter dem Dach der „Aktion Saubere Hände“ konnten die Mitarbeitenden des Martin Luther Krankenhauses am 23. September ihr Hygienefachwissen weiter vertiefen. So wurde zum Beispiel an Infoständen die Schutzfunktion verschiedener Mund-Nasen-Schutz-Varianten anschaulich demonstriert sowie die Wirksamkeit von Händedesinfektion unter UV-Licht getestet.

Denn die Sicherheit und Gesundheit der uns anvertrauten Menschen – unsere Patient*innen und Mitarbeitenden – hat für uns höchste Priorität.

Wir schützen unsere Patient*innen durch konsequente Einhaltung der Standardhygiene. Dazu gehören unter anderem:

  • die indikationsgerechte Händedesinfektion
  • Haut- und Schleimhautantisepsis vor geplanten Prozeduren
  • das Tragen von Schutzkleidung in notwendigen Momenten
  • die Desinfektion und/oder Sterilisation von Oberflächen, Geräten und Instrumenten

Während der Corona-Pandemie hat das Tragen von Schutzkleidung einen größeren Stellenwert erlangt. Aus diesem Grund tragen wir im Krankenhaus ständig einen Mund-Nasen-Schutz – zum Schutz für unsere Patient*innen. Zugleich bitten wir unsere Patient*innen auch einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – zum Schutz für unsere Mitarbeitenden. Auch halten wir Abstand (circa 1,5 Meter) zueinander, soweit dies möglich ist.

Für die Sicherheit und Gesundheit unserer Patient*innen und unserer Mitarbeitenden ergreifen wir außerdem folgende Maßnahmen.

Sicher im Krankenhaus:

  • Unser Qualitätsmanagement sorgt für eine kontinuierliche Sicherung und Steigerung der Qualität, auf Grundlage der DIN EN ISO 9001:2015.
  • OP-Sicherheits-Checklisten und Patient*innenarmbänder tragen dazu bei, Eingriffsverwechslungen zu verhindern.
  • Unser Ziel ist es, Verwirrtheitszustände nach Operationen (Delir) möglichst gezielt vorzubeugen. Deshalb werden Patient*innen bei ihrer Ankunft auf ihr mögliches Risiko für ein Delir eingestuft.
  • Das Verhindern eines Wundliegens (Dekubituspropyhlaxe) sowie die Vermeidung von Stürzen (Sturzprophylaxe) sind zentrale Themen unserer Pflege im Martin Luther Krankenhaus. Alle Pflegemitarbeiter*innen sind diesbezüglich geschult und arbeiten nach einem festgelegten Konzept.
  • Unser Haus ist als interdisziplinäres Wundzentrum (ICW) zertifiziert. Das zentrale Wundmanagement gibt Wissen in Form von Schulungen an die Mitarbeitenden weiter.
  • Die Meinung unserer Patient*innen und ihrer Angehörigen ist uns sehr wichtig. Wir führen regelmäßig Patient*innenbefragungen durch. Auch unser Lob- und Beschwerdemanagement nimmt gerne Ihre Rückmeldung auf. Auch wird über den Bezirk eine Patient*innenfürsprecherin als Ansprechpartnerin zur Verfügung gestellt.
  • Das Martin Luther Krankenhaus nimmt am CIRS-Meldesystem (Critical Incident Reporting System) teil, mit dem anonym kritische Vorkommnisse und Beinahe-Schäden gemeldet und damit frühzeitig erkannt und beseitigt werden können.
  • Unser Entlassmanagement stellt einen nahtlosen Übergang von der stationären Krankenhausversorgung zur weitergehenden medizinischen, rehabilitativen oder pflegerischen Versorgung sicher.

Unsere Mitarbeitenden zeichnen uns aus:

  • Unsere Mitarbeitenden sind tagtäglich für unsere Patient*innen im Einsatz – mit ihrer Fachkompetenz, ihrer Erfahrung und ihrem großen Engagement zeichnen sie unser Haus aus.
  • Dabei liegt uns die Gesundheit unserer Mitarbeitenden sehr am Herzen: Unser Betriebliches Gesundheitsmanagement bietet ein umfassendes Maßnahmenpaket, um die Gesundheit unserer Mitarbeitenden zu fördern und zu erhalten. Hierzu zählen zum Beispiel Gesundheitschecks und Ernährungsberatung, die Gesundheitsplattform machtfit mit vielen Gesundheits- und Präventionsangeboten, Gesundheitsaktionstage sowie viele Einzelmaßnahmen wie ein kostenloser Fahrrad-Check oder unser Flyer mit Ernährungstipps rund um den Schichtdienst.

Über das Martin Luther Krankenhaus

Das Martin Luther Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1931 gegründete Haus verfügt über 260 Betten. Jährlich werden in den neun Kliniken und seinen zertifizierten Zentren circa 15.000 Patienten stationär und 21.000 Patienten ambulant versorgt.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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Kontakt

Martin Luther Krankenhaus

Caspar-Theyß-Straße 27-31

14193 Berlin

Lilian Rimkus
Pressesprecherin Johannesstift Diakonie

Tel.: 030 762891-30732

Fax: 030 762891-30864

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