05.08.2021

Olympische Spiele in Tokio: Vierter Platz für Dr. med. Martin Häner und die deutsche Hockeynationalmannschaft

Bei den Olympischen Spielen in Tokio hat Dr. med. Martin Häner, Assistenzarzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Martin Luther Krankenhaus, erneut seine sportliche Weltklasse unter Beweis gestellt – auch wenn der Traum von seiner dritten Olympiamedaille zum Karriereabschluss nicht in Erfüllung ging. Der Hockeynationalspieler landete mit den deutschen Hockey-Herren unter den vier Top Teams im olympischen Turnier, verpasste in einem dramatischen Spiel gegen Indien mit 4:5 nur knapp die Bronzemedaille.

Dr. Häner kann auf eine bemerkenswerte Sportlerkarriere zurückblicken: Bei den Olympischen Spielen in London holte er 2012 Gold, vier Jahre später in Rio de Janeiro Bronze. Neben seinen olympischen Erfolgen war Häner unter anderem Juniorenweltmeister 2009 sowie Europameister 2011 und 2013. Zuletzt erreichte er bei der Europameisterschaft 2021 mit der deutschen Mannschaft den zweiten Platz.

Neben seiner Sportkarriere wollte Martin Häner immer auch Arzt werden: „Ich habe schon als Jugendlicher oft Verletzungen auf dem Spielfeld erlebt. Mir war früh klar, dass ich in der Lage sein wollte, zu helfen.“ Mit sehr viel Disziplin und Zielstrebigkeit absolvierte Häner, der 2013 als erster Sportler von der Deutschen Sporthilfe als „Sport-Stipendiat des Jahres“ ausgezeichnet wurde, sein Medizinstudium. Seine Promotion schloss Dr. Häner mit Bestnote ab. Seit 2018 ist er als Assistenzarzt an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Martin Luther Krankenhaus tätig. Chefarzt Prof. Dr. med. Wolf Petersen, der zugleich auch sein Doktorvater war und selbst sehr sportbegeistert ist, hat ihn auf seinem Weg stets gern unterstützt. So wurde er zum Beispiel für Lehrgänge und Spiele der Nationalmannschaft vom Dienst freigestellt. Prof. Petersen: „Martin Häner ist sowohl auf dem Hockeyfeld als auch am OP-Tisch ein großes Talent.“

Über das Martin Luther Krankenhaus

Das Martin Luther Krankenhaus in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1931 gegründete Haus verfügt über 260 Betten. Jährlich werden in den neun Kliniken und seinen zertifizierten Zentren circa 15.000 Patient*innen stationär und 21.000 Patient*innen ambulant versorgt.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.800 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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