11.03.2019

Darmkrebsmonat März: Vorsorge rettet Leben!

Prof. Dr. med. Hubert Mönnikes informiert zur Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs.

In Deutschland erkranken jährlich etwa 70.000 Menschen an Darmkrebs. Wird der Krebs im Frühstadium entdeckt, liegen die Heilungschancen heute zwischen 90 bis 100 Prozent. „Nutzen Sie die Möglichkeiten der Früherkennung und gehen Sie zur Darmspiegelung. Sie kann Ihr Leben retten“, appelliert Prof. Dr. med. Hubert Mönnikes, Darmkrebsexperte und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Martin-Luther-Krankenhaus anlässlich des Darmkrebsmonats März. „Die Darmspiegelung ist die wirksamste Vorsorgemaßnahme, denn mit ihr lassen sich Polypen und damit Vor- und Frühstadien von Darmkrebs zuverlässig erkennen und beseitigen.“

Das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, steigt ab dem 50. Geburtstag. Ab dem 55. Lebensjahr übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Darmspiegelung (Koloskopie). Der Krebs kann aber auch bereits in jüngeren Jahren auftreten. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es gehäuft zu Erkrankungen in der engeren Familie kommt. Risikogruppen sollten sich bei ihrem Arzt deshalb über die Möglichkeiten der Darmspiegelung bereits vor dem 55. Geburtstag informieren.

Darmkrebs gilt als „stille“ Erkrankung und macht lange Zeit keine Beschwerden. Machen sich Darmsymptome wie Bauchschmerzen, Veränderungen des Stuhlgangs oder Blut im Stuhl bemerkbar, sollte man kurzfristig eine Darmspiegelung anstreben. Aber auch andere Probleme, wie ungewollte Gewichtsabnahme und Abgeschlagenheit, können die Folge einer Darmkrebserkrankung sein.

Die Klinik für Innere Medizin im Martin-Luther-Krankenhaus bietet im Bereich der Gastroenterologie ein breit gefächertes Spektrum an diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Darmkrebspatienten werden im Martin-Luther-Krankenhaus fachübergreifend von Experten aus der Onkologie, der Inneren Medizin, der Allgemeinchirurgie und der Radiologie behandelt. Zudem arbeiten die Ärztinnen und Ärzte eng mit der am Standort angesiedelten Strahlentherapiepraxis und den niedergelassenen Ärzten zusammen.

Anlässlich des Darmkrebsmonats März informiert Prof. Dr. Hubert Mönnikes in drei Infovideos über die Entstehung von Darmkrebs, Vorsorgeuntersuchungen wie die Darmspiegelung sowie Behandlungsmöglichkeiten bei Darmkrebs.

Über das Martin Luther Krankenhaus

Das Martin Luther Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1931 gegründete Haus verfügt über 260 Betten. Jährlich werden in den acht Kliniken und seinen zertifizierten Zentren circa 14.000 Patienten stationär und 20.000 Patienten ambulant versorgt.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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