Großartige Spende für das Katharina von Bora Hospiz

28.08.2018

Facebook-Aktion brachte 2.400 Euro für das Hospiz!

Eine Spende in Höhe von 2.400 Euro konnte das Team des Katharina von Bora Hospizes unlängst entgegennehmen. Das Geld stammt aus einer Kunstauktion, die ursprünglich bei Facebook begann und letztlich von insgesamt 95 Menschen zu einer grandiosen Spendenaktion wurde.

Ideengeber für die Spende ist der Wittenberger Armin Schmidt, vielen bekannt als Weltenbummler und Umweltschützer im Projekt „Recycling mit Tim Turtle“. Im Rahmen dieses Projektes fand in Wittenberg ein Umwelttag statt und durch noch übrige Sonnenblumen-Setzlinge war der erste Kontakt zum Wittenberger Hospiz, dessen Symbol eine Sonnenblume ist, entstanden. „Mich hat der erste Besuch im Hospiz schon sehr berührt und deshalb wollte ich unbedingt noch etwas auf die Beine stellen“, sagt der 30-jährige Armin Schmidt.

Die Versteigerung

Und so begann er zu malen: ein riesiges Bild, das er mit einem abgeschnittenen Pinsel großflächig betupfte. „Diese Technik habe ich mir bei einem Auslandsaufenthalt in Australien von den Aborigines abgeschaut“, so Armin Schmidt. Am 22. Juli stellte er das Bild auf Facebook ein – und rief zu einer Versteigerung bis Mitternacht auf. Tatsächlich lag das letzte Gebot dann bei 185 Euro – eine stolze Summe.

Doch hier fängt die Geschichte erst an – denn auch Jana Pfeifer vom „Ampelhaus“ in Oranienbaum hatte mitgeboten. „Eigentlich wollte ich spät abends nochmal bieten, das habe ich aber verschwitzt. Dabei wollte ich das Bild unbedingt haben, es gefiel mir so gut“, berichtet Frau Pfeifer. Als sie am nächsten Morgen ihrer Kollegin Kathy Graul davon erzählt, hat diese eine Idee: „Jedes Jahr zum Firmenjubiläum legen wir Kollegen zusammen und schenken Jana etwas – ich musste jetzt unbedingt dieses Bild bekommen!“ Also wurde Kontakt zum Höchstbietenden aufgenommen, der sich bereit erklärte, dass er das Bild für 100 Euro mehr abgeben würde. „Also habe ich alle Kollegen angefragt, und alle waren sofort begeistert. Weil das Geld ja fürs Hospiz gedacht war, wollte ich aber noch mehr erreichen und schrieb deshalb noch viele weitere Menschen an und bat um Unterstützung. Mein Vater ist selbst seinen letzten Weg in einem Hospiz gegangen – deshalb wollte ich unbedingt eine dreistellige Spendensumme erreichen“, erzählt Kathy Graul. Die Resonanz war überwältigend – am Ende hatte sie 2.400 Euro erreicht!

Die Überraschung

Als das Bild schließlich gut verpackt zum Firmenjubiläum überreicht wurde, konnte Jana Pfeifer ihr Glück kaum fassen. „Ich war sprachlos, ergriffen und stark beeindruckt. Dieses Bild wird nicht nur einen besonderen Platz in meinem Herzen haben, sondern auch im Ampelhaus“, sagt sie.

„Oftmals braucht es nicht viel, um anderen zu helfen und gleichzeitig ein Zeichen zu setzen.Die kleinen Dinge im Leben können für einen entscheidenden Unterschied sorgen“, sagt Armin Schmidt, der längst schon wieder die nächsten Ideen im Kopf hat.

Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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Kontakt

Katharina von Bora Hospiz

Paul-Gerhardt-Straße 42-45 | Haus IV

06886 Lutherstadt Wittenberg

Tel.: 03491 5030-23

Fax: 03491 5030-37

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