Dr. med. Götz Habild bei der Untersuchung

20.02.2020

Infoveranstaltung zum „Tag der Hand“ im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau

Zum jährlichen „Tag der Hand“ am 1. März, einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie, klären Ärztinnen und Ärzte bundesweit über Arthrosen und ihre konservativen und chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten auf.

Auch das Zentrum für Plastische, Hand- und Mikrochirurgie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau lädt Betroffene und Interessierte zu einer Infoveranstaltung ein.

  • Was? „Wenn die Hände schmerzen – Arthrose und ihre aktuellen Therapieoptionen“
  • Wann? 11.03.2020, 17:30 - 19:00 Uhr
  • Wo? Patientenzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau

Arthrose häufigste Gelenkerkrankung überhaupt

Arthrose betrifft besonders die Hände und führt dabei zu erheblichen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. An der Hand tritt eine Arthrose meistens an den Daumensattelgelenken auf, gefolgt von den Fingerendgelenken und Mittelgelenken. Schmerzen, Schwellungen und Steifheit können die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Ziel jeder Therapie ist es daher, die Schmerzen effektiv zu lindern und die Beweglichkeit des Gelenks möglichst zu erhalten.

Arthrose konservativ behandeln oder operieren?

Zunächst werden konservative Möglichkeiten wie Physiotherapie, Ruhigstellung, schmerz- und entzündungshemmende Medikamente oder Injektionen ausgeschöpft; lässt sich dadurch keine Besserung erzielen und schreitet die Erkrankung voran, kann eine Operation dem Patienten helfen.
Wann ein chirurgischer Eingriff angezeigt ist, kann allerdings nur ein Handchirurg zuverlässig entscheiden. „Bei der Fingerarthrose gilt es, den richtigen Zeitpunkt für eine Operation zu erkennen“, sagt Dr. med. Götz Habild, Leitender Arzt des Zentrums für Plastische, Hand- und Mikrochirurgie. „Die rechtzeitige Beratung durch einen Handchirurgen als Spezialisten ist wichtig, um möglichst viele Behandlungsoptionen zu erhalten. Auch darüber informieren wir in unserer Infoveranstaltung zum Tag der Hand.“

Individuell abgestimmte chirurgische Therapiemöglichkeiten

Das Spektrum bei Fingerarthrose reicht heute von Denervierungen bis zu innovativen Oberflächenersatzprothesen. Verfahren wie die Resektionsarthroplastik am Daumensattelgelenk oder Versteifungen an End- oder Mittelgelenken haben sich in der Handchirurgie seit vielen Jahren mit sehr guten Ergebnissen für die Betroffenen bewährt. Im Beratungsgespräch mit qualifizierten Handchirurgen und -chirurginnen kann geklärt werden, welche Methode individuell in Frage kommt.
Weitere Informationen zum Thema Handverletzungen und -erkrankungen bietet die Patientenwebsite der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie: www.handexperten.com

Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1947 gegründeten Krankenhauses sowie 493 Betten werden jährlich rund 22.000 Patienten stationär und weitere 53.000 Patienten ambulant versorgt.

Weiterlesen

Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

Weiterlesen

Kontakt

Johannesstift Diakonie gAG

Siemensdamm 50

13629 Berlin

Lilian Rimkus
Pressesprecherin

Tel.: 030 762891-30732

Fax: 030 762891-30864

Anfahrt

Neues aus dem Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau