11.06.2018

Bettina Domer besichtigt Waldkrankenhaus

Spandauer SPD-Abgeordnete verspricht, sich für weitere Kinder- und Jugendprojekte einzusetzen

Am Mittwoch, den 6. Juni 2018, besuchte Bettina Domer, Vertreterin der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau. Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Spandauer Politik machte sich die Expertin für Stadtentwicklung und Bildungspolitik ein Bild über aktuelle Herausforderungen der medizinischen Versorgung des Krankenhauses sowie laufende und geplante Projekte, insbesondere im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin. Empfangen wurde die dreiköpfige Delegation - neben Frau Domer Jens Hofmann, Bezirksverordneter und Mitglied des Gesundheitsausschusses der BVV, sowie Bärbel Pasche, Beisitzerin für Gesundheit und Pflege im Spandauer Kreisvorstand - vom Geschäftsführer des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau, Carsten Schaulinski, von der Pflegedirektorin Andrea Lemke sowie von PD Dr. med. Frank Jochum, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.

Medizinische Versorgung für junge Familien, Kinder und Jugendliche

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen, die den Bezirk Spandau aufgrund seiner großstädtischen Randlange besonders betreffen, wollte sich Bettina Domer über die medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Waldkrankenhaus erkundigen. Um die Gesundheits- und Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen aus sozialen Brennpunkten zu verbessern, baut das Waldkrankenhaus schon seit vielen Jahren mit Unterstützung von Bezirk, Senat und Förderern Netzwerke und Strukturen auf. Darunter KiJuFit, das Netzwerk für Prävention, in welchem junge Familien von der Schwangerschaft über die Geburt bis hin zum Eintritt in die Schule von Experten begleitet werden. „Unser Ansatz, je nach Alter die passende Botschaft zu übermitteln, hat Vorbildcharakter“, so Dr. Jochum. Geschäftsführer Carsten Schaulinski ergänzt: „Wenn wir es schaffen, Strukturen zu vernetzen, entstehen Programme, die die Menschen hier kennen. Als Waldkrankenhaus können wir das nicht alleine und benötigen daher die entsprechenden Förderungen.“ Weitere Projekte des Kiezkrankenhauses mit Strahlkraft in den Bezirk hinein sind die so genannten Lotsenteams: das mobile Lotsenteam zur Förderung der Gesundheit von Kindern mit Fluchthintergrund sowie die Babylotsinnen, die - von der frühen Schwangerschaft angefangen - werdende Mütter beraten und begleiten.

Netzwerk im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie geplant

In Spandau gebe es zudem einen hohen Entwicklungsbedarf im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. „Es wäre gut für den Bezirk, wenn wir hier eigene Angebote aufbauen könnten“, erläutert Dr. Jochum. Zahlreiche lokale Akteure aus der Kinder- und Jugendhilfe – neben dem Evangelischen Waldkrankenhaus, der Jugendhilfe des Evangelischen Johannesstifts, dem Jugend- bzw. Bezirksamt Spandau, der Senatsverwaltung und weiteren Einrichtungen - planen einen Antrag einzubringen. „Das ist ein Bereich, in dem wir uns alle über Unterstützung freuen würden“, so Schaulinski in Richtung der Bezirksabgeordneten. Bettina Domer bot an, mit Dilek Kolat, Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, hierüber ins Gespräch zu kommen.

Nach einem gemeinsamen Rundgang durch das Krankenhaus äußerte Geschäftsführer Carsten Schaulinski noch einen ganz besonderen Wunsch an die Bezirkspolitikerin: Eine X-Bus-Linie mit nur wenigen Haltestellen vom Bahnhof Spandau ins Waldkrankenhaus. „Die hohe Anzahl an ambulanten Patienten und Mitarbeitern, die täglich in die Stadtrandstraße kommen, rechtfertigt eine solche Verbindung.“

Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1947 gegründeten Krankenhauses sowie 493 Betten werden jährlich rund 22.000 Patienten stationär und weitere 53.000 Patienten ambulant versorgt.

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Über die Paul Gerhardt Diakonie gAG

Die Paul Gerhardt Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Seit dem Zusammenschluss mit dem Evangelischen Johannesstift ist die Paul Gerhardt Diakonie in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in folgenden Sparten vertreten:

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