Leistungsspektrum der Klinik für Innere Medizin II

Gastroenterologie

Auf der Bauchstation werden in enger Kooperation mit der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie/Phlebologie Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse betreut. Neben einem breiten Spektrum diagnostischer Methoden (Funktions- und Malabsorptionstests, Ultraschall, endoskopischer Ultraschall, Magen- und Darmspiegelungen sowie Kapselendoskopie des Dünndarms) können auch endoskopische Eingriffe wie z. B. Entfernungen von Gallensteinen aus den Gallenwegen, endoskopische Abtragung von frühen Neoplasien oder z. B. Pankreaszystendrainagen vom Magen aus erfolgen. Ambulant werden Darmspiegelungen angeboten.

Intensivmedizin

Auf der internistischen Intensivstation behandeln wir nahezu alle lebensbedrohlich internistisch Erkrankten unseres Versorgungsbereiches. Das Team unserer Intensivstation setzt sich aus speziell weitergebildeten Ärzten, Pflegern und Schwestern zusammen. Neben verschiedenen Formen der künstlichen Beatmung zur Unterstützung der Lungenfunktion stehen etablierte Verfahren der Nierenersatztherapie und zur Unterstützung der Herz-/ Kreislauffunktion zur Verfügung.

Onkologie und Palliativmedizin

Die Behandlung von Patienten mit Tumoren der inneren Organe sowie Patienten mit gut- und bösartigen Erkrankungen des Blutes erfolgt in bewährter Zusammenarbeit mit unserer Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie/Phlebologie sowie den onkologischen Abteilungen der Universitäten Halle-Wittenberg und Leipzig sowie den Abteilungen für Strahlentherapie der Universität Halle-Wittenberg und des Klinikums Dessau. In der wöchentlich abgehaltenen interdisziplinären Tumorkonferenz (Leitung Dr. med. Cornelia Winkelmann) werden fachübergreifend komplizierte Patientenfälle besprochen und Therapiepläne festgelegt.

Bestandteil der onkologischen Station ist eine integrierte Palliativeinheit mit acht Palliativbetten in Einzelzimmern. Hier erfahren Patienten mit einer unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung eine ganzheitliche Behandlung. Dabei liegt das Hauptziel im Erhalt und in der Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und ihrer oft mitleidenden Angehörigen. Palliativmedizin und -pflege ermöglichen durch speziell ausgebildete Ärzte und Schwestern eine Beherrschung von Schmerzen und Linderung anderer quälender Symptome. Unterstützt werden sie durch Sozialfürsorger, Physiotherapeuten, Seelsorger und ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizdienstes.