Vom Land Sachsen-Anhalt wurden dem Paul Gerhardt Stift zwei dieser mobilen Überwachungsmonitore zur Verfügung gestellt.

22.05.2020

Weiter hohes Sicherheitslevel im Krankenhaus

2. Triage-Punkt und vorerst Erhalt der erweiterten ITS-Kapazität

Auch wenn in Sachsen-Anhalt derzeit eine ruhige Lage hinsichtlich Covid-19-Erkrankungen herrscht, hält das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift vorerst an seinem hohen Sicherheitslevel fest. „Das Virus ist nicht plötzlich verschwunden und noch ist unklar, welche Auswirkungen die allgemeinen Lockerungen haben werden. Deshalb erfolgt auch die nächste Stufe unserer schrittweisen Öffnung weiterhin unter strengen Hygienemaßnahmen und wurde wie bisher mit dem Fachdienst Gesundheit des Landkreises Wittenberg abgestimmt. Die Abläufe aller Maßnahmen beobachten wir intensiv und nehmen bei Bedarf Veränderungen vor“, sagt Matthias Lauterbach, Geschäftsführer des Krankenhauses.

Alle aktuellen Maßnahmen und Entwicklungen im Überblick:

  • Ab Montag, den 25.05.2020 wird ein zweiter Triage-Punkt zur Ersteinschätzung und Anmeldung aller ambulanten Patienten in Betrieb genommen. Der Zugang erfolgt über den Haupteingang und ist Anlaufstelle für Schwangere, für Patienten in den Sprechstunden, der Chemotherapie sowie der Erweiterten Ambulanten Physiotherapie (EAP). Liegt ein medizinisch begründeter Verdacht auf Covid-19 vor, erfolgt die weitere Behandlung im Covid-Kompetenzzentrum.
  • Notfallpatienten sowie Patienten, die zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus kommen, durchlaufen den Triagepunkt im Bereich der Rettungsstelle. Hier erfolgt die Anmeldung zunächst über die Gegensprechanlage im Notfallzelt (neben der Rettungsstelle). Nach der Ersteinschätzung erhalten derzeit alle stationären Patienten einen Rachenabstrich.
  • Patienten, die zur Ambulanten Operation ins Krankenhaus kommen, müssen in Abstimmung mit dem Fachdienst Gesundheit des Landkreises Wittenberg aufgrund der aktuellen Situation keinen Rachenabstrich mehr erhalten. Es erfolgt jedoch immer eine Ersteinschätzung am Triage-Punkt; bei Verdacht auf Covid-19 wird ein entsprechender Rachenabstrich durchgeführt und die Operation muss ggf. verschoben werden.
  • Seit Montag, den 18.05.2020 ist das MVZ Poliklinik Jessen wieder geöffnet. Die Sprechstunden werden hier zunächst nur im etwa hälftigen Umfang angeboten. Der von Herrn Prof. Dr. med. Franz X. Kleber, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III für das Notaufnahmezelt entwickelte Triagebogen zur Ersteinschätzung der Patienten hinsichtlich Covid-19 wird auch in Jessen verwendet. Patienten werden gebeten, zunächst telefonisch Kontakt aufzunehmen: 03537 213-032
  • Bereits im März war die Kapazität der Intensivbetten von 12 auf 20 erweitert worden; dies bleibt vorerst aufrechterhalten. Weitere 5 Beatmungsplätze könnten bei Bedarf optional eingerichtet werden und wären sofort einsetzbar. Seitens des Landes Sachsen-Anhalt wurden der Wittenberger Klinik zwei Überwachungsmonitore zur Verfügung gestellt.
  • Mitarbeitervertretung und Geschäftsführung des Paul Gerhardt Stifts haben die Fortführung der Dienstvereinbarung „Sicher mit Maske“ gemeinsam unterzeichnet. Alle Mitarbeitenden in allen Bereichen des Krankenhauses tragen auch weiterhin und zunächst bis einschließlich Donnerstag, den 04.06.2020 während ihres Dienstes mindestens einen Mund-Nasen-Schutz.

Weitere Bilder:

Vom Land Sachsen-Anhalt wurden dem Paul Gerhardt Stift zwei dieser mobilen Überwachungsmonitore zur Verfügung gestellt. Neben der Erhöhung der Intensivkapazität von 12 auf 20 Betten zu Beginn der Corona-Pandemie war zudem von Prof. Dr. med. Franz X. Kleber, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin III (nicht im Bild), Dr. med. Michael Kummer (links), Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Klaus Reichardt (Mitte), Bereichsleitung Pflege der Intensivstation und Steffen Simon (rechts), Leiter der Biomedizintechnik ein Beatmungskonzept zur Behandlung von Covid-19-Patienten erstellt worden. Foto: Janet Pötzsch

Über das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift

Das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Lutherstadt Wittenberg ist eine Einrichtung der Paul Gerhardt Diakonie Krankenhaus und Pflege GmbH in Trägerschaft der Johannesstift Diakonie sowie der Paul-Gerhardt-Stiftung. Als Krankenhaus der Basisversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bieten wir neben einer hochwertigen Allgemein- und Notfallversorgung auch spezialisierte Fachbereiche und Zentren.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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