Dr. med. Dr. (GB) Martin A. Voss

05.09.2019

Harninkontinenz und Senkungsbeschwerden: Tabu war gestern!

Harninkontinenz und Senkungsprobleme sind nicht lebensbedrohlich, aber sie können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen!

Der Chefarzt der Wittenberger Frauenklinik, Herr Dr. med. Dr. (GB) Martin A. Voss, appelliert deshalb an betroffene Patienten, über ihre Beschwerden zu sprechen. Im Rahmen des Paul-Gerhardt-Gesundheitsforums am Donnerstag, dem 12. September 2019 ab 18 Uhr stellt er eine Vielzahl an Therapieoptionen vor.

„Harninkontinenz darf heute kein Tabuthema mehr sein, denn es gibt sehr gute Möglichkeiten, um wieder mehr Anteil und Freude am Leben zu haben“, so der Chefarzt. Häufig ziehen sich Betroffene nämlich zurück, aus Angst und Scham, dass ihre Beschwerden bemerkt werden. Und die Anzahl ist nicht gering: Gut die Hälfte aller Frauen über 50 Jahre haben Senkungs- oder Inkontinenzprobleme. Bei Männern sind es weniger, aber auch hier leiden immerhin 3 bis 15 % unter Inkontinenzproblemen. Bei der Frau können Bindegewebsschwäche, Geburten, Operationen, Alter und chronische Belastungen zu Beschwerden und Schäden führen, beim Mann stehen die Erkrankungen der Prostata im Vordergrund.

Mehr Anteil und Freude am Leben

„Die erfolgreiche Behandlung der Funktionsstörungen der Beckenorgane bietet den Patienten die Chance, wieder mehr Anteil und Freude am Leben zu haben. Voraussetzung ist eine genaue Klärung der Ursachen. Nur dann ist eine spezialisierte und erfolgreiche Therapie möglich“, erklärt Chefarzt Dr. Dr. Voss. Er hat gemeinsam mit seinen Kollegen im Januar 2017 das Kontinenz- und Beckenbodenzentrum Lutherstadt Wittenberg am Paul Gerhardt Stift gegründet. Das erklärte Ziel aller an diesem interdisziplinären Zentrum arbeitenden Spezialisten der Fachgebiete Gynäkologie, Urologie, Chirurgie, Radiologie und Physiotherapie war und bleibt es, die Lebensqualität von Patienten mit Blasenschwäche, Inkontinenz und Beckenbodenbeschwerden mit effektiven Behandlungsmethoden zu erhöhen. „Der Bedarf in der Bevölkerung ist groß und mit mehreren Vorträgen ist es uns bereits ein gutes Stück weit gelungen, das Thema Inkontinenz weiter aufzubrechen und Patienten Mut zu machen, mit uns Ärzten zu sprechen“, so Dr. Voss.

Er freut sich auf viele Gäste beim Paul-Gerhardt-Gesundheitsforums, das am Donnerstag, dem 12. September 2019 um 18 Uhr in der Kapelle im Paul Gerhardt Stift beginnt. Der Eintritt ist frei, alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

Über das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift

Das Evangelische Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Lutherstadt Wittenberg ist eine Einrichtung der Paul Gerhardt Diakonie Krankenhaus und Pflege GmbH in Trägerschaft der Johannesstift Diakonie sowie der Paul-Gerhardt-Stiftung. Als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bieten wir neben einer hochwertigen Allgemein- und Notfallversorgung auch spezialisierte Fachbereiche und Zentren.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

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