Schwerpunkt Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose)

Der häufigste Eingriff in unserer Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie ist die Rekonstruktion der Halsschlagader (Carotis) bei drohendem Schlaganfall oder nach einem Schlaganfall. Diesen Eingriff führen wir bis zu dreihundertmal pro Jahr durch und sind damit führend in Berlin und Brandenburg.

Abbildung 1: Schematische Darstellung der Operation

Abbildung 1: Schematische Darstellung der Ausschälung

Die Arterie wird hierbei entweder ausgeschält (Eversionsendarteriektomie bei 80 Prozent unserer Carotis-Patienten) oder plastisch mit biologischem Material erweitert (Thrombendarteriektomie mit Patcherweiterungsplastik bei zehn Prozent unserer Carotis-Patienten) (Abbildung 1). Hierdurch erreichen wir bei dem Großteil unserer Patienten ohne den Einsatz von Fremdmaterial eine optimale Sanierung der Halsschlagader.

Seit 2005 bieten wir zudem die minimalinvasive Technik der Carotisrekonstruktion mittels Ballon-Dilatation und Stent-Implantation an (zehn Prozent unserer Carotis-Patienten). Diese Methoden sind besonders bei Hochrisiko-Patienten mit wiederholt auftretenden Engstellen (Rezidivstenosen), nach Strahlentherapie der Halsregion und nach anderen Voroperationen im Halsbereich (z.B. nach Tumoren) geeignet (Abbildung 2).

Unser Chefarzt ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung auf diesem Gebiet 2013 durch die Bundesärztekammer in die Bundesfachgruppe Gefäßchirurgie beim AQUA-Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen gewählt worden. Sein Aufgabenschwerpunkt liegt hier in der externen gefäßchirurgischen bundesweiten Qualitätssicherung.

Der Chefarzt ist darüber hinaus ausgewiesener Experte in der offenchirurgischen und interventionellen Behandlung aller weiteren supraaortalen (Hals, Schulter und Arm) Gefäße (A. vertebralis, A. subclavia und Tr. brachiocephalicus).

Abbildung 2: Schematische Darstellung der Stenteinlage

Abbildung 2: Schematische Darstellung der Stenteinlage

Für Patienten mit Problemen der Hals-, Schulter- und Arm-Gefäße haben wir eine eigene ambulante Sprechstunde zur weiteren Abklärung und Besprechung der Therapieoptionen eingerichtet.

Die Terminvergabe für die ambulante Hals-, Schulter- und Arm-Gefäßsprechstunde erfolgt unter 030 81008-125, per Fax unter 030 81008-188 oder per E-Mail unter gefaesschirurgie.hubertus(at)pgdiakonie.de.

Weiterführende Informationen

Die wichtigsten Fragen rund um Gefäßerkrankungen beantworten wir in unserem Patientenratgeber.

Prof. Dr. med. Ernst Weigang

Chefarzt
Prof. Dr. med. Ernst Weigang

Kontakt

Evangelisches Krankenhaus Hubertus

Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie

Spanische Allee 10-14

14129 Berlin

Sekretariat:
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Tel.: 030 81008-125

Fax: 030 81008-188

24h-Hotline für Ärztekollegen
bei Gefäßproblemen und Notfällen
0800 20 80 600
gebührenfrei

Kontaktaufnahme für Ärztekollegen
auch per Fax möglich
030 81008-188

Sprechstunde

Anmeldung für die Sprechstunden

Montag bis Freitag
7:30-15:00 Uhr

über das Sekretariat
Tel.: 030 81008-125

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