Hybrid-OP: mehr Sicherheit und Patientenkomfort

Im Juni 2014 ist der neue Hybrid-Operationssaal in Betrieb genommen worden und damit der modernste dieser Art in Berlin. Umfangreiche Gefäßoperationen können mit minimalinvasiven Eingriffen kombiniert werden, sodass gleichzeitiges Diagnostizieren, Intervenieren und Operieren möglich ist. Hierdurch können besonders Risikopatienten zukünftig noch sicherer und mit höchster Präzision behandelt werden.

Die Behandlungskonzepte in der Gefäßmedizin haben sich in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Anwendung von interventionellen katheterbasierten Techniken, verbesserte radiologische Verfahren und minimalinvasive Operationstechniken werden zu sogenannten Hybridkonzepten vereint.

Ein Hybrid-OP ist ein Operationssaal, der mit modernster radiologischer Bildgebung in Form einer High-Tech-Angiografieanlage ausgestattet ist und gleichzeitig alle hygienischen Merkmale eines klassischen Operationssaals besitzt. Somit können im Hybrid-OP detaillierte Röntgendiagnostik als auch sterile Interventionen und Operationen simultan durchgeführt werden. Durch dieses drei in einem Prinzip werden die bisher getrennten Disziplinen der Radiologie, Angiologie und Gefäßchirurgie noch enger miteinander verbunden und neuartige schonende Behandlungskonzepte angeboten.

Im modernsten gefäßchirurgischen Hybrid-OP Berlins: Prof. Dr. med. Ernst Weigang, MBA, und sein Team.
Im Juni 2014 ist der neue Hybrid-Operationssaal in Betrieb genommen worden und der modernste dieser Art in Berlin.
Ein Hybrid-OP ist ein Operationssaal, der mit modernster radiologischer Bildgebung in Form einer High-Tech-Angiografieanlage ausgestattet ist und gleichzeitig alle hygienischen Merkmale eines klassischen Operationssaals besitzt.

Durch die exakte radiologische Bildgebung (Durchleuchtung, Angiografie und CT-ähnliche 3D-Bildgebung) können minimalinvasive Eingriffe, die für den Patienten weniger belastend sind, im Hybrid-OP durchgeführt werden. Minimalinvasiv bedeutet hierbei, dass der Chirurg keine größeren Operationswunden verursacht, sondern Katheter durch kleine Öffnungen in die Gefäße einbringt. Zu den neuen Behandlungsmöglichkeiten auf der Basis minimalinvasiver Eingriffe gehört z. B. die kathethergestützte Reparatur einer gefährlich erweiterten Hauptschlagader, ein sogenanntes Aortenaneurysma. War es bislang beim offenen Reparatureingriff erforderlich, die Hauptschlagader in einer großen Operation freizulegen und die Erweiterung durch eine Rohr- oder Bifurkationsprothese offen zu ersetzen, kann man bei der endovaskulären Therapie über einen kleinen Zugang in der Leiste eine Stentgraftprothese einsetzen. Mittels der Röntgendurchleuchtung wird diese millimetergenau so platziert, dass die gefährliche Erweiterung der Hauptschlagader behandelt ist. 

Durch die Zusammenführung der chirurgischen und interventionellen Verfahren hat die Gefäßmedizin im Evangelischen Krankenhaus Hubertus nun unterschiedliche Therapieoptionen zur Verfügung, die sie für jeden Patienten individuell auswählen und anwenden kann. Im Hybrid-OP kommt so immer das für den Patienten beste Behandlungskonzept zum Tragen. Davon profitieren insbesondere Hochrisikopatienten: „Für sie werden die Eingriffe noch sicherer und schonender“, erklärt Prof. Dr. med. Ernst Weigang, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie.

Der neue Hybrid-OP des Evangelischen Hubertus Krankenhauses bündelt die Kompetenzen von drei Fachrichtungen und schafft auf technisch höchstem Niveau ideale Voraussetzungen für eine optimale Versorgung: Eine große Investition zum Wohle unserer Patienten!

Prof. Dr. med. Ernst Weigang

Chefarzt
Prof. Dr. med. Ernst Weigang

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