Pflegefachkraft Astrid Michaelis, Birgit Bertsch, Geschäftsführer Dr. med. Matthias Albrecht, Pflegefachkraft Steffi Holl, Pflegedirektorin Petra Kurpirk, stellvertretende Pflegedirektorin Regina Hennegriff (v.l.n.r.)

14.05.2019

„Danke, dass ihr da seid!“ – Evangelisches Krankenhaus Hubertus würdigt seine Pflegekräfte

Geschäftsleitung überreicht Präsente zum Internationalen Tag der Pflegenden

Der Mangel an Fachkräften für Pflegeberufe beschäftigt das deutsche Gesundheitswesen derzeit wie kein zweites Thema. „Wir können gar nicht oft genug allen danken, die täglich in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ihr Menschenmögliches für Patienten geben“, sagt Geschäftsführer Dr. med. Matthias Albrecht. Zusammen mit Pflegedirektorin Petra Kurpik und ihrer Stellvertreterin Regina Hennegriff hat er sich auf den Weg über alle Stationen des 200-Betten-Hauses gemacht, um das Wort an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege zu richten. Mit ihnen im Gepäck: 136 Kitteluhren, die von nun an die Kasacks schmücken sollen. „Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht, mit welcher kleinen Aufmerksamkeit, wir Jedem eine Freude machen können. Kitteluhren sind schick und nützlich. Insbesondere weil das Pflegepersonal aus hygienischen Gründen im Dienst keine Uhr am Handgelenk tragen darf“, erklärt Petra Kurpik.

Die Reaktionen der Beschenkten fielen durchweg positiv aus und viele steckten sich die neuen Uhren sogleich an. Bereits seit 2015 wird der Internationale Tag der Pflegenden im Evangelischen Krankenhaus Hubertus gefeiert – mal gab es Blumen, mal Aushänge auf den Stationen mit Worten des Dankes. Eine Tradition, die auch weiterhin fester Bestandteil im Kalender bleiben wird. Dass sie mit der Aktion den Pflegenotstand nicht lösen können, ist den Beteiligten klar: „Aber es ist ein Signal, mit dem wir zeigen können, dass wir die Arbeit wertschätzen. Es ist wichtig, einen Tag zu haben, an dem dieser Beruf in den Mittelpunkt der Gesellschaft rückt. Das kann in der Zukunft gern noch stärker geschehen – wir versuchen, mit gutem Beispiel voran zu gehen“, sagt Petra Kurpik. Auch sei es wichtig, die Rahmenbedingungen für Mitarbeitende so attraktiv wie möglich zu gestalten, beispielsweise mit Wunsch-Dienstplänen, die das Evangelische Krankenhaus Hubertus für seine Mitarbeitenden anbietet. Nicht zuletzt sollten künftig die positive Seiten der pflegerischen Tätigkeit stärker in den Vordergrund treten. Petra Kurpik: „Zu pflegen nicht nur ein Beruf, sondern Berufung. Das tägliche Zusammenstoßen mit menschlichen Schicksalen erdet und sorgt für neue Perspektiven auf das Leben und sich selbst. Die sinnstiftende Wirkung dieser Arbeit geht in der öffentlichen Wahrnehmung leider zu oft unter.“

Über den Internationalen Tag der Pflegenden: Der internationale Aktionstag "Tag der Pflege" (auch "Tag der Krankenpflege", "International Nurses Day") findet weltweit jährlich am 12. Mai statt. In Deutschland wird er seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet. Florence Nightingale (geboren am 12. Mai 1820 in Florenz; gestorben 13. August 1910 in London) war eine britische Krankenschwester und gilt als die Pionierin der modernen Krankenpflege. Pflegekräfte aus aller Welt sollen an diesem Tag Aufmerksamkeit und Anerkennung zuteilwerden.

Weitere Bilder:

Pflegefachkraft Elke Bubik, Astrid Michaelis, Birgit Bertsch und Steffi Höll (v.l.) freuen sich über die Kitteluhren, überreicht von Geschäftsführer Dr. med. Matthias Albrecht (r.)

Über das Evangelische Krankenhaus Hubertus

Das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin-Zehlendorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Mitgliedshaus der Wannsee-Schule für Gesundheitsberufe.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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