Hilfe und Unterstützung für Patienten und Angehörige

Auch jenseits der medizinischen Versorgung sind die Patient*innen der Evangelischen Lungenklinik Berlin und ihre Angehörigen nicht auf sich gestellt: Sozialdienst, psychologische Beratung und Selbsthilfegruppen leisten Beistand. Auch auf dem Weg in ein rauchfreies Leben bieten wir Unterstützung.

Unser Sozialdienst stellt sich vor

Das Ziel des Sozialdienstes ist es, die bedarfsgerechte Anschlussversorgung unserer Patient*innen nach dem Krankenhausaufenthalt zu planen, zu organisieren und damit alle erforderlichen Maßnahmen für die Zeit nach der Entlassung sicherzustellen; stets in enger Abstimmung mit unseren Patient*innen und deren Zugehörigen.

Grundlage unserer Arbeit bildet der Rahmenvertrag des Entlassmanagements nach § 39 Abs. 1a SGB V.

Um den Übergang in die Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt koordinieren zu können, beginnen wir bereits bei der Aufnahme in unser Fachkrankenhaus mit der Entlassungsplanung. In enger Zusammenarbeit mit Ärzt*innen, Pflegekräften, Therapeut*innen und dem Sozialdienstteam schätzen wir bereits während des Aufenthaltes den individuellen Unterstützungsbedarf ein und bereiten die entsprechende Schritte zur Sicherung der Anschlussversorgung vor. Dazu gehören unter anderem die medizinische oder pflegerische Versorgung im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt, die Beantragung von Leistungen einer Anschlussrehabilitation sowie Leistungen der Kranken- und Pflegekassen. Sollte es für die unmittelbare Anschlussversorgung nach dem Krankenhausaufenthalt erforderlich sein, können auch Heil- und Hilfsmittel verordnet werden.

Zu unserem Team gehören drei Sozialarbeiter*innen, eine Pflegefachkraft und eine Assistentin.

  • Beratung in Fragen der nachstationären Versorgung:
    Rehabilitationsmaßnahmen, Anschlussrehabilitationen, Häusliche Krankenpflege, Kurzzeitpflege, Vermittlung Pflegeheim, Hospiz
  • Informationen zu Fragen von Gesundheit, Krankheit und Behinderung:
    Beratung in Schwerbehindertenangelegenheiten, Beratung zu Hilfsmitteln und ergänzenden Hilfen, Vermittlung in Selbsthilfegruppen bzw. zu speziellen Beratungseinrichtungen
  • Hilfe bei der Klärung sozialrechtlicher Fragestellungen:
    Beratung zu Leistungen und Inanspruchnahme von Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Sozialhilfe und angrenzende Gebiete

Kontakt Sozialdienst

Sascha Jordan


Tel.: 030 94802-544

Ina Klawisch


Tel.: 030 94802-351


Tel.: 030 94802-445


Tel.: 030 94802-344


Tel.: 030 94802-556

Sprechzeiten mittwochs 14:00 bis 16:00 Uhr und mittwochs 14:00 bis 16:00 Uhr sowie nach vorheriger telefonischer Vereinbarung im Haus 205 / 2. Stock / Zimmer 252, 253 und 255.

Raucherentwöhnung

Mit dem Rauchen aufzuhören ist die wichtigste therapeutische Maßnahme bei Erkrankungen der Lunge. Doch oft ist das leichter gesagt als getan. Wir unterstützen Sie auf dem Weg in ein rauchfreies Leben.

Die Evangelische Lungenklinik Berlin berät zur Raucherentwöhnung und bietet ein professionell begleitetes Rauchfrei-Programm nach der Methodik des IFT Instituts für Therapieforschung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Selbsthilfegruppen

In unseren Gruppenangeboten können sich Patient*innen und Angehörige austauschen und erhalten Hilfe zur Selbsthilfe.

Leitung: Barbara Baysal
Jeden dritten Montag im Monat 16:00 bis 18:00 Uhr
Haus 205, Aufenthaltsraum Station B (1. Stock)

Die Treffen sind für alle Lungenkrebspatienten und deren Angehörige offen, unabhängig von der behandelnden Klinik.

Bitte melden Sie sich vor Ihrer Teilnahme telefonisch bei Frau Baysal unter 030 66620069 an.

Erfahrungen aus der Therapie von Lungenkrebs zeigen: Je besser die Betroffenen über Lungenkrebs informiert sind, desto erfolgreicher kann die Therapie durchgeführt werden. Hier setzt die Selbsthilfegruppe Lungenkrebs an. Es werden Lösungsansätze für Probleme und Sorgen erarbeitet sowie Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten besprochen. Gegenseitig geben sich die Betroffenen Unterstützung, Beistand, Kraft und Mut.

Ansprechpartner: Karl Heinz Peters und Petra Rauh
Jeden ersten Montag im Monat 12:00 Uhr

Konferenzraum (Haus 207)

Kontakt:
Herr Peters: 030 4255677 / kh.peters(at)lungenemphysem-copd.de
Frau Rauh: 030 88625280 / p.rauh(at)lungenemphysem-copd.de

Zum Austausch eingeladen sind Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD), Lungenemphysem, Alpha-1-Antitrypsinmangel, Asthma oder ähnlichen Erkrankungen sowie deren Angehörige. Die Mitglieder der Selbsthilfegruppe tauschen sich u.a. darüber aus, wie sich mit diesen Erkrankungen leben lässt und wie die Lebensqualität verbessert werden kann.

Weiterführende Informationen

www.lungenemphysem-copd.com

Weiterführende Informationen zu Selbsthilfegruppen in Berlin

Das Internetportal der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle SEKIS informiert umfangreich über Gruppen und Projekte zur Selbsthilfe in Berlin.

Psychologische Beratung

Krank zu sein kann bedeuten, sich mit Lebensanforderungen auseinandersetzen zu müssen, die Ihnen bislang wenig vertraut waren. Die psychologische Beratung in der Evangelischen Lungenklinik Berlin bietet Patienten und ihren Angehörigen eine lebenspraktisch orientierte Unterstützung an.
Diplom-Psychologe und Psychoonkologe Günter Tessmer überlegt gemeinsam mit den Betroffenen, wie seelische und körperliche Belastungen im Zusammenhang mit Krankheit und Behandlung möglichst gering gehalten werden können und wie dabei die Lebensqualität aller Beteiligten von Anfang an im Zentrum der Aufmerksamkeit bleiben kann.

Kontakt Psychologische Beratung

Günter Tessmer


Tel.: 030 94 802-951
Fax: 030 94 802-270

Kontakt

Evangelische Lungenklinik

Lindenberger Weg 27

13125 Berlin

Tel.: 030 94802-0

Fax: 030 94802-270

Terminvergabe für stationäre Aufnahmen
Tel.: 030 94802-260

Anmeldung Intensivstation Notfälle

Tel.: 030 94802-525

Anmeldung Intensivstation
Beatmungs- und Weaningzentrum

Tel.: 0174 48 508 16

Anfahrt

Neues aus der Evangelischen Lungenklinik Berlin