15.06.2018

Sport, Spirit, Sommermärchen

Die Evangelische Elisabeth Klink unterstützt die Leichtathletik Europameisterschaft

Vom 7. bis 12. August kommt Bewegung in die Stadt: dann lockt die Leichtathletik EM mehr als 1600 Sportler und unzählige Besucher nach Berlin. Damit es den Athleten und ihren Begleitern in jeder Phase gut geht, sorgt ein Medical-Team aus rund 130 ehrenamtlichen Mitgliedern. Mittendrin: Friedrich Jahn, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Evangelischen Elisabeth Klinik und seine Mitarbeiter.

Die Elisabeth Klinik liegt im Herzen der Stadt – und im Mittelpunkt der vielen Hotels, in denen die Athleten und ihre Entourage untergebracht sind. „Wir sind eine der ersten Anlaufstellen bei Erkrankungen, Verletzungen und Überlastungen von Sportlern und Begleitpersonen.“ Jahn rechnet im Schnitt mit bis zu zehn Patienten am Tag, die über die Rettungsstelle versorgt werden. „Wer akkreditiert ist, kann sich bei uns behandeln lassen.“ Das außergewöhnlichste bei diesen Patienten? „Wir müssen streng darauf achten, welche Medikamente und Infusionen wir ihnen geben und orientieren uns an der internationalen WADA-Verbotsliste, damit wir den Athleten nicht versehentlich verbotene Substanzen geben, die unter das Doping-Gesetz fallen. Deshalb werden auch unsere Ärzte und Pflegekräfte vor der EM intensiv gebrieft. Doping-Kontrollen machen wir aber nicht.“

Vor mehr als 20 Jahren hat Friedrich Jahn angefangen, Sportevents medizinisch zu betreuen. „Mehr oder weniger durch Zufall. Mein damaliger Chef hat mich als Marathonarzt ‚zwangsverpflichtet‘ – danach war ich vom Sport, der Stimmung, den Athleten und dieser ganz besonderen Herausforderung fasziniert.“ Friedrich Jahn strahlt, wenn er von seinen unzähligen Einsätzen als Sportarzt beim Marathon, Halbmarathon, Team Staffellauf und der Leichtathletik WM 2009 erzählt. Mal als Arzt auf dem Fahrrad, im Zielbereich oder direkt an der Strecke, je nachdem, wo Hilfe gebraucht wird. „Ich bin inzwischen bei vielen Veranstaltungen des SCC dabei. Es ist immer wieder eine ganz besondere Herausforderung – weg von der täglichen Routine.“ Die Leichtathletik EM ist das sportliche Highlight des Jahres. Die Veranstalter träumen von einem Sommermärchen, dass Berlin wieder einmal verzaubert. Dabei sollen die Stars nicht nur im Olympiastadion im Berliner Westen präsent sein, sondern auch mitten in der Stadt. Auf der Europäischen Meile am Breitscheidplatz steigt deshalb jeden Tag eine fröhliche Leichtathletik-Party. Rund 35 Millionen Euro kostet das Spektakel, rund 300 000 Tickets sind bereits verkauft.

Die Veranstalter träumen von der „besten EM aller Zeiten“! Und Friedrich Jahn freut sich, dass es gelungen ist, die ELI zu einem der EM-Medical-Standorte zu machen. „Ich freue mich sehr auf diese EM! So wird die Klinik hoffentlich ein Teil dieses wunderbaren Spektakels und nimmt diesen Sportsgeist mit nach innen.“

Weitere Bilder:

Friedrich Jahn, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie

Über die Evangelische Elisabeth Klinik

Die Evangelische Elisabeth Klinik in Berlin-Mitte, ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Jährlich werden hier circa 7.600 Patienten stationär und 19.700 Patienten ambulant behandelt.

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Über die Paul Gerhardt Diakonie gAG

Die Paul Gerhardt Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Seit dem Zusammenschluss mit dem Evangelischen Johannesstift ist die Paul Gerhardt Diakonie in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in folgenden Sparten vertreten:

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