Das Zentrum Laserchirurgie stellt sich vor

Beim Laser handelt es sich um eine spezielle Form von Licht, das so in der Natur nicht vorkommt. Schon seit den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts hat die Laserchirurgie dieses Licht für eine Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Verfahren nutzbar gemacht. Heute kommt die Lasermedizin als interdisziplinäre Fachrichtung in nahezu allen Teilbereichen der Medizin zum Einsatz. Das Behandlungsspektrum des Zentrums Laserchirurgie in der Evangelischen Elisabeth Klinik reicht von Gefäßtumoren und Gefäßfehlbildungen über Urogenital- und proktologische Erkrankungen, von der Behandlung von Tumorleiden bis hin zu Atemwegserkrankungen. Aber auch seltene Erkrankungen wie beispielsweise Neurofibromatose 1 oder die Tuberöse Sklerose können mit Verfahren der Laserchirurgie behandelt werden.

Zum Zentrum Laserchirurgie gehören die Laserambulanz und ein Forschungslabor. Mit einem multidisziplinären, in Lasermedizin erfahrenen Team bietet dieses Zentrum Diagnostik und Behandlung mit modernster Technik und auf höchstem Qualitätsniveau. Dafür stehen verschiedene Laser und Laserverfahren inklusive interstitieller und endovenöser Techniken (ITT) zur Verfügung. Einen wesentlichen Schwerpunkt stellt die fotodynamische Therapie (PDT) dar, ein Verfahren zur Behandlung von Tumoren und anderen Gewebeveränderungen mit Licht in Kombination mit einer lichtaktivierbaren Substanz.

Die Einsatzmöglichkeiten für den Laser sind breit gefächert und betreffen nahezu alle Teilbereiche der Medizin. Deshalb werden alle Behandlungen in enger Absprache mit den verschiedenen Fachdisziplinen durchgeführt. Dazu spielen eine enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen der Evangelischen Elisabeth Klinik Berlin, anderen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten für uns eine wichtige Rolle.

Weiterhin arbeitet das Zentrum Laserchirurgie intensiv mit verschiedenen Fachgesellschaften und Selbsthilfegruppen, wie unter anderem der Neurofibromatose-Gesellschaft, der tuberösen Sklerose-Gesellschaft, Cicatrix, der Osler-Gesellschaft, dem Bundesverband der Gefäßfehlbildungen zusammen, aber auch auf internationaler Ebene wie mit der ISSVA. Von diesem Netzwerk profitieren vor allem unsere Patienten und ist zugleich ein starker Beweis für die Qualität unserer Patientenversorgung.