Häufig gestellte Fragen bei Magen- und Darmspiegelungen

Bitte beachten Sie: Folgenden Informationen dienen lediglich einer ersten Orientierung. Sie ersetzen keinesfalls ein ärztliches Beratungs- und Aufklärungsgespräch und können bei bestimmten Erkrankungen erheblich abweichen. Natürlich werden wir im persönlichen Gespräch alle Ihre Fragen ausführlich und individuell beantworten.

Wie muss ich mich vor einer Spiegelung des oberen Verdauungstraktes („Magenspiegelung“) vorbereiten?

Der Magen muss für die Untersuchung vollständig leer sein. Bitte essen Sie vor der Untersuchung am Vorabend letztmalig bis spätestens 22:00 Uhr. Bitte rauchen Sie ab diesem Zeitraum nicht mehr. Am Morgen der Untersuchung sind das Trinken von Wasser in kleinen Schlucken und die Einnahme Ihrer Medikamente (Ausnahme: zuckersenkende Tabletten) erlaubt.

Wie muss ich mich vor einer Spiegelung des unteren Verdauungstraktes („Darmspiegelung“) vorbereiten?

Bitte verzichten Sie in den drei Tagen vor der Untersuchung auf kernhaltiges Obst oder Gemüse wie z. B. Tomaten, Weintrauben, Erdbeeren, Kiwi sowie ballaststoffreiche und faserhaltige Kost (z. B. Müsli, Spargel, Reis, Mais, Vollkornprodukte).Trinken Sie am Vorabend der Untersuchung (16:30/ 17:00 Uhr) die erste Portion der Abführlösung innerhalb von ein bis zwei Stunden, am besten alle 10 bis 15 Minuten ein volles Glas und nehmen nach dem ersten Schluck der Abführlösung bis zur Untersuchung keine feste Nahrung mehr zu sich. Halten Sie sich während der Einnahme der Abführlösung in Reichweite einer Toilette auf. Trinken Sie die zweite Portion der Abführlösung am Morgen der Untersuchung.

Besonders wichtig: Bis spätestens drei Stunden vor der Untersuchung müssen Sie die Abführlösung vollständig eingenommen haben. Wir empfehlen dringend, dass Sie bis ca. eine Stunde vor der Untersuchung mindestens einen weiteren Liter klarer Flüssigkeit zu sich nehmen. Das vermeidet allzu großen Durst und eine Austrocknung des Körpers. Mögliche Getränke sind u. a. Wasser, klare Suppen, Obstsäfte (ohne Fruchtfleisch) limonadenhaltige Getränke, Tee (ohne Milch).

Was tun bei der Einnahme blutverdünnender Medikamente?

Sollten Sie blutverdünnende Medikamente nehmen, so sprechen Sie es unbedingt in Ihrem Vorgespräch zur Untersuchung an. Je nach Art des Eingriffs und Grund der Blutverdünnung wird der Arzt Sie beraten, ob eine Unterbrechung der Therapie für die Untersuchung notwendig ist. Häufig dürfen blutverdünnende Medikamente auch weiter eingenommen werden. Bitte setzten Sie daher die Medikamente auf keinen Fall eigenständig ab.

Untersuchung in Sedierung/ Narkose

Der größte Anteil aller Endoskopien wird unter einer leichten Sedierung durchgeführt, d.h. Sie erhalten eine milde „Schlafspritze“, die Ihnen hilft, die Untersuchung angenehm zu verschlafen. Sollten Sie keine Narkose wünschen, ist das bei der überwiegenden Anzahl der Untersuchungen gleichfalls möglich. Wenn Sie sich jedoch für eine „Schlafspritze“ entscheiden, bedenken Sie bitte, dass Sie sich im Anschluss an die Untersuchung zwingend von einer Begleitperson nach Hause bringen lassen müssen. Am Tag der Untersuchung dürfen Sie nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und sollten gefährliche Hausarbeiten meiden. Der Arzt wird Sie im Aufklärungsgespräch auch über evtl. Risiken einer Sedierung informieren.

Dr. med. Angelika Behrens

Chefärztin
Dr. med. Angelika Behrens

Dr. med. Vera Stiehr

Chefärztin
Dr. med. Vera Stiehr

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Evangelische Elisabeth Klinik

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