Das Leitbild der Schule für Ergotherapie*

Das Leitbild unserer Schule dient allen Mitarbeiter*innen und Auszubildenden als Orientierung und trägt so zur Erreichung der gemeinsamen Ziele bei in dem Wissen, dass nicht alles von allen jederzeit erreichbar ist.

Menschenbild und Bildungsverständnis    

Die Schule für Ergotherapie im Evangelischen Waldkrankenhaus ist einem christlichen und ganzheitlichen Menschenbild verpflichtet. Deshalb begegnen sich an unserer Schule alle mit Achtung, Respekt, Freundlichkeit und Wohlwollen. Wir zeigen allen Auszubildenden den Weg zu einer eigenverantwortlichen, selbstkritisch reflektierten, inhaltlich qualifizierten und weiterhin lernbereiten Ergotherapeut*in und ermöglichen so einen Start in eine erfolgreiche berufliche Zukunft als Teil sozialer Partizipation. Damit legen wir den Grundstein für eine zukünftige Berufsidentität.

Schule als Lernort

Wir verstehen uns als eine seit langem bestehende, weltoffene Schule mit lebendiger Tradition. Unsere Schule ist bestrebt, ein Lern- und Arbeitsklima zu schaffen, in dem sich Mitarbeiter*innen und Auszubildende wohl fühlen können und in dem eine hohe Lern- und Arbeitsmotivation entsteht und erhalten bleibt. Wir unterstützen Eigeninitiativen von Mitarbeiter*innen und Auszubildenden. Wir sind bemüht, das hohe Ausbildungsniveau zu erhalten und die Schule innovativ weiter zu entwickeln. Dazu tragen Auszubildende und Mitarbeiter*innen gleichermaßen bei.

Auszubildenden(selbst-)verständnis

Unsere Auszubildenden verstehen wir als eigenverantwortliche, zuverlässige, entscheidungsfähige und erwachsene Menschen, die mitverantwortlich an dem Gelingen der Ausbildung beteiligt sind. Deshalb können wir von ihnen eine hohe Leistungs- und Lernbereitschaft erwarten, die eine aktive Auseinandersetzung mit den Ausbildungsinhalten einschließt. Zur Entwicklung personaler Kompetenzen erwarten wir die Bereitschaft zur Selbstreflexion und –kritik sowie die Offenheit zur Erweiterung individueller Handlungsspielräume. Ziel ist dabei die Herausbildung von Therapeut*innen-Persönlichkeiten mit einem unverwechselbaren Stil und einem ganzheitlichen Verständnis des Menschen. Zu diesem Ziel trägt eine größtmögliche Identifikation mit der Schule bei.

Selbstverständnis der Mitarbeiter*innen

Unsere Mitarbeiter*innen haben berufliche und persönliche Vorbildfunktion für die zukünftigen Ergotherapeut*innen. Deshalb verfügen sie über hohe fachliche, personale, soziale und pädagogische Kompetenzen, die sie kontinuierlich ausbauen. Jede gestaltet ihre Arbeit mit viel Engagement, großer Selbständigkeit und Selbstverantwortung. Alle Mitarbeiter*innen gestalten die Schule als Institution aktiv mit und erreichen so eine hohe Identifikation mit der Schule. Sie setzen das Leitbild in die Praxis um. Honorardozent*innen sind pädagogisch engagierte Fachkräfte, die dem Gedanken der Erwachsenenbildung verpflichtet sind. Unsere Praxisanleiter*innen sind langjährige Ergotherapeut*innen, die über große Berufserfahrung verfügen und ihr Wissen und Können gerne an zukünftige Kolleg*innen weitergeben. Festangestellte Mitarbeiter*innen, Honorarkräfte und Praxisanleiter*innen arbeiten inhaltlich eng zusammen, um ein hohes Ausbildungsniveau zu gewährleisten und sich gegenseitig anzuregen und zu unterstützen.

Pädagogisches Grundverständnis

Die Ausbildung orientiert sich an dem Grundverständnis und der Ethik des Berufes, wie es der DVE formuliert. Sie stellt inhaltlich und strukturell ergotherapiespezifische Inhalte in den Mittelpunkt der Ausbildung und vernetzt somit die verschiedenen Fachsystematiken aus der Perspektive der Ergotherapie. Sie orientiert sich dabei an der heutigen beruflichen Praxis und den zukünftigen Anforderungen, die an Ergotherapeut*innen gestellt werden. Wichtig ist uns eine enge Verknüpfung von Theorie und Praxis. Dabei berücksichtigen wir neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und gesellschaftliche Entwicklungen. In der Ausbildung erwerben die Auszubildenden das notwendige Wissen und die Fähigkeiten, Klient*innen-zentriert und betätigungsorientiert die Gesundheit und das Wohlbefinden der ergotherapeutischen Klientel zu unterstützen, zu fördern und zu erhalten. Die Ausbildung orientiert sich an den Grundsätzen der Erwachsenenpädagogik und berücksichtigt bei der Erreichung von Lernzielen alle Kompetenzebenen. Durch wechselnde pädagogische Methoden erreichen wir eine durchgängig hohe Lernbereitschaft. Die Ausbildung ist offen für neue pädagogische und therapeutische Entwicklungen.

Außenbeziehungen

Die Schule versteht sich als offenes System. Sie arbeitet mit vielen anderen Institutionen zusammen, um von Erfahrungen anderer zu profitieren und die Entwicklung der Ergotherapieausbildung auch auf europäischem Niveau positiv mitzugestalten. Sie leistet so ihren Beitrag zur Anerkennung, Stärkung, Verbreitung und Weiterentwicklung des Berufes.

Qualitätsmanagement

Wir sichern unsere Qualität auf den Ebenen der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität systematisch und kontinuierlich. Planung, Durchführung und Evaluation von Schulabläufen werden regelmäßig dokumentiert und verbessert.

*entspricht einer Konkretisierung des Leitbildes des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau

Petra Schulze

Schulleiterin
Petra Schulze

Kontakt

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau

Schule für Ergotherapie

Stadtrandstraße 555

13589 Berlin

Sekretariat:
Birgit Ludwig

Tel.: 030 3702-1890

Fax: 030 3702-1895

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