UNSERE SCHWERPUNKTE

Nach der Operation

Eine Operation oder auch eine Angioplastie kann bei einer Carotisstenose dafür sorgen, dass das Blut wieder ungestört in das Gehirn fließen und so ein Schlaganfall verhindert werden kann.

Das Grundproblem der Verengung der Halsschlagader, die generalisierte Arteriosklerose, kann dadurch aber nicht beseitigt werden. Daher sollten nach dem Aufenthalt im Krankenhaus ein paar Maßnahmen getroffen werden, um das Risiko für das Wiederauftreten einer weiteren Verengung der Halsschlagader zu verringern.

Zwar kann eine bereits vorhandene Gefäßverkalkung (im nicht operierten Bereich) nicht mehr rückgängig gemacht werden, allerdings kann aber ihr Fortschreiten erheblich verlangsamt oder sogar vollkommen gestoppt werden. Eine entscheidende Bedeutung hat hierbei das konsequente Ausschalten möglicher Risikofaktoren und eine Veränderung des Lebensstils. Wichtige Punkte sind hierbei, mit dem Rauchen aufzuhören und das Erreichen gesunder Blutzucker-, Blutdruck- und Blutfettwerte – beispielsweise durch Bewegung, eine gesündere Ernährung oder Medikamente. Bei Übergewicht sollte nach Möglichkeit Normalgewicht erreicht werden.

Nach einer Operation kann zur Vorbeugung weiterer Verengungen oder Verschlüsse der Blutgefäße das blutverdünnende Medikament Acetylsalicylsäure eingenommen werden. Wird dieses nicht vertragen, kann alternativ Clopidogrel eingesetzt werden.

Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin – Gesellschaft für operative, endovaskuläre und präventive Gefä0medizin e.V. (DGG): S3-Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge der extracraniellen Carotisstenose. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 004/028 (Stand: 08/2012)

Henne-Buns, D: Duale Reihe Chirurgie. Thieme, Stuttgart 2012

Largiadèr, F: Checkliste Chirurgie. Thieme, Stuttgart 2012

Online-Informationen der Deutschen Gefäßliga e.V.: www.deutsche-gefaessliga.de (Abruf: April 2014)

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