Professor Nöth

15.12.2017 | Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau

Waldkrankenhaus unter Top Drei der häufigsten Empfehlungen bei Gelenkersatz an Knie und Hüfte sowie Schulter-Eingriffen

Knapp 2.700 Berliner Mediziner nannten in Umfrage des Tagesspiegel ihre Experten erster Wahl

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau befindet sich im Bereich des Gelenkersatzes an Knie und Hüfte sowie bei Operationen am Schultergelenk unter den Top Drei der häufigsten Empfehlungen von Berliner Ärzten. Knapp 2.700 Mediziner beteiligten sich an der zugrunde liegenden Erhebung des Tagesspiegel im Herbst 2017. Die Ergebnisse wurden nun in der Sonderpublikation „Kliniken 2018/2019“ veröffentlicht. Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA, leitet die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie seit Januar 2014. „Dass so viele niedergelassene Kollegen unsere Angebote empfehlen, macht mich sehr stolz. Es zeigt mir, dass wir mit unseren modernen Behandlungsmethoden an den Gelenken in die richtige Richtung gehen“, so der Chefarzt.

Neuer Behandlungspfad im Bereich der Knie- und Hüftendoprothetik

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie ist das größte zertifizierte Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) Berlins. Die Implantation von künstlichen Gelenken (Endoprothesen) an Hüfte und Knie gehört zu den Schwerpunkten. Seit Sommer 2017 werden künstliche Hüft- und Kniegelenke im Waldkrankenhaus im Rahmen des sogenannten Rapid Recovery Programms eingesetzt. Durch den neuen Behandlungspfad können Patienten in der Regel schon vier Stunden nach dem Eingriff wieder schmerzarm laufen und, sofern sie alle Entlass-Kriterien erfüllen, schon ab dem fünften Tag in die Anschlussheilbehandlung gehen. Prof. Nöth: „Mit dem Rapid Recovery Programm empfinden Betroffene den Eingriff als weniger drastisch, weil sie schneller in den Alltag zurückkehren können. Das ist für Menschen mittleren Alters wichtig, aber auch für ältere Patienten, die so gar nicht erst immobil werden.“ Zum Rapid Recovery Programm gehören mehrere Bausteine die Schulung, Ernährung, Medikation und den Bewegungsplan betreffend. Die operativen Methoden der Spezialisten sind innovativ – beispielsweise mit dem vorderen minimalinvasiven Zugang zum Hüftgelenk, der anliegende Muskeln und Sehnen schont. Auch mit Teilprothesen, die an individuelle Konturen des Kniegelenks angepasst sind, bietet die Klinik eine besondere Leistung.

Moderne Operationsmethoden am Schultergelenk

Einen Schwerpunkt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Waldkrankenhauses stellt auch die Implantation von künstlichen Schultergelenken bei Arthrose oder nach Frakturen dar. Ursachen von Schulterbeschwerden sind zudem häufig Funktionsbeeinträchtigungen des Gelenks wie das Impingement-Syndrom, Läsionen der Rotatorenmanschette, Verletzungen des Kapsel-Bandapparats, Begleitverletzungen bei ausgerenktem Gelenk oder instabile Schultergelenke. Im Waldkrankenhaus werden Geplagte umfassend beraten und mit modernen Operationsmethoden wie der minimalinvasiven „Schlüssellochchirurgie“, der Gelenkspiegelung oder der Arthroskopie behandelt.

Zahlen

  • Rund 400.000 künstliche Gelenke werden in Deutschland laut EndoCert jährlich implantiert.
  • 15 bis 20 Jahre Lebensdauer hat ein künstliches Gelenk.
  • 1.700 künstliche Hüft- und Kniegelenke setzt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau jährlich ein, davon etwa 950 künstliche Hüft-  und rund 500 künstliche Kniegelenke als Erstimplantate sowie 250 Gelenke im Rahmen von Wechseloperationen.
  • Rund 300 operative Eingriffe am Schultergelenk werden im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau jährlich durchgeführt.


Infoveranstaltungen

Schultererkrankungen – moderne Therapiemöglichkeiten
Referent: Oberarzt Dr. med. Jonas Braunsdorf
24.01.2018, 17.30 bis 19 Uhr, Eintritt frei
Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau, Patientenzentrum, Haus 1, EG

Schmerzfrei bewegen – moderne Operationsmethoden bei Gelenkschmerzen und Arthrose
Referent: Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
12.02.2018, 17 bis 19 Uhr, Eintritt frei
Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin

Arthrose – wann ist ein künstliches Gelenk notwendig?
Referent: Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
21.02.2018, 17.30 bis 19 Uhr, Eintritt frei
Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau, Patientenzentrum, Haus 1, EG

Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1947 gegründeten Krankenhauses sowie 493 Betten werden jährlich rund 22.000 Patienten stationär und weitere 53.000 Patienten ambulant versorgt.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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