10.01.2020 | Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau

Neue Neonatologie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau eröffnet

Mit einem Festakt wurde heute, am 10. Januar, die neue Neonatologie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau eröffnet.

„Nach 30 Jahren mussten wir uns baulich und funktionell verändern“, sagte Geschäftsführer Carsten Schaulinski. Nach 17 Monaten Bauzeit präsentiert sich nun die neue Station auf 760 qm. „Damit hat sich der Umfang der Station verdreifacht. Insgesamt können nun 21 Frühchen oder andere pädiatrische Intensivpatienten bestmöglich und mit modernster Technik versorgt werden“, so Schaulinski weiter.

„Im letzten Jahr kamen insgesamt 2.438 Kinder im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau zur Welt. Darunter waren rund 50 sehr unreife Frühgeborene mit einem Gewicht von unter 1.500 g, die intensivmedizinisch versorgt werden mussten“, erklärte der Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin PD Dr. med. habil. Frank Jochum. „Mit dem Neubau haben wir die Möglichkeit, diesem unter modernsten Bedingungen Rechnung zu tragen und uns weiterhin bestmöglich um die kleinsten Patientinnen und Patienten zu kümmern.“

In ihrem Grußwort zur feierlichen Eröffnung betonte die Senatorin für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Dilek Kalayci: „Krankenhausinvestitionen kommen direkt bei den Menschen an. In Spandau geht es um die ganz kleinen Patientinnen und Patienten. Es können jetzt mehr Frühchen und ihre Eltern medizinisch versorgt und betreut werden. Als Gesundheitssenatorin setze ich mich für die medizinische Versorgung der Berlinerinnen und Berliner auf höchstem Niveau ein. Deshalb haben wir die Krankenhausinvestitionen auf 180 Millionen in 2020 und 235 Millionen in 2021 erhöht. Hinzu kommen Mittel aus den Siwana-Programmen und die Kofinanzierung aus Landesmitteln für Bundesprogrammen.“

Mit rund 1,9 Millionen Euro wurde die Baumaßnahme durch das Kommunalinvestitionsprogramm gefördert. „Weitere 3,3 Millionen Euro investiert die Johannesstift Diakonie gAG selbst“, so Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstandes der Johannesstift Diakonie gAG. „Unsere Patienten erhalten die beste Versorgung. Denn uns liegt das Wohl der Menschen am Herzen.“

Der Bürgermeister von Berlin-Spandau Helmut Kleebank stellte hingegen die Bedeutung des Umbaus für die Region heraus: „Die Johannesstift Diakonie ist der zweitgrößte Arbeitgeber im Bezirk. Mit dem Ausbau der neuen Neonatologie kommen weitere Fachkräfte hinzu, die den Standort stärken. Wir freuen uns sehr darüber und danken dem Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau für dieses einzigartige interdisziplinäre Projekt. Denn hier haben nicht nur Planer am Reißbrett gestanden, sondern die Fachkräfte vor Ort von Anfang an ihre Erfahrungen eingebracht, geplant und gestaltet.“

Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. In den acht Fachabteilungen und zwölf medizinischen Zentren des 1947 gegründeten Krankenhauses sowie 493 Betten werden jährlich rund 22.000 Patienten stationär und weitere 53.000 Patienten ambulant versorgt.

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Über die Johannesstift Diakonie gAG

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

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