Das Team des Paul Gerhardt Stift Soziales mit den Ministern Giffey und Heil und dem Sprecher des Vorstandes der Paul Gerhardt Diakonie gAG Andreas Mörsberger.

09.01.2019 | Paul Gerhardt Diakonie

Bundesfamilienministerin Giffey und Bundesarbeitsminister Heil stellten das „Starke-Familien-Gesetz“ im Stadteil- und Familienzentrum Paul Gerhardt Stift Soziales gGmbH vor

„Ich freue mich sehr über das ,Starke-Familien-Gesetz‘! Endlich haben wir die Gelegenheit, wirklich etwas zu bewegen – niedrigschwellig, entbürokratisiert und sicher. Zukünftig haben etwa zwei Millionen Kinder Anspruch auf Unterstützung, bis jetzt waren es lediglich ca. 250 000 Kinder, für die Kinderzuschläge gezahlt wurde“, so Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey (SPD), die gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sichtlich bester Laune das „Starke-Familien-Gesetz“ präsentierte, das in der ersten Kabinett-Sitzung dieses Jahres am Mittwoch, 9. Januar 2019, bestätigt wurde.

Das „Starke-Familien-Gesetz“ umfasst unter anderem eine Reform des Kinderzuschlags sowie Verbesserungen beim Bildungs- und Teilhabepaket. „Wir investieren hiermit in die Zukunft, weil wir Familien stärken und etwas gegen Kinderarmut tun“, so die Familienministerin.

Um der Öffentlichkeit das Gesetz in allen Einzelheiten vorzustellen, luden beide Minister ins Stadtteil-und Familienzentrum des Paul Gerhardt Stift Soziales an der Müllerstraße im Wedding. Der Ort wurde mit Bedacht gewählt. Hier leben die Menschen, für die das „Starke-Familien-Gesetz“ zukünftig finanzielle und soziokulturelle Erleichterungen bringen wird: Familien, Alleinerziehende, Flüchtlinge. So wurde vor der offiziellen Pressekonferenz auch die Arbeit des Stadtteil- und Familienzentrums in den Mittelpunkt gestellt: Zunächst gab es für Franziska Giffey und Hubertus Heil professionellen Latte Macchiato, hergestellt von geflüchteten Jugendlichen, die im Café Klosterhof auf dem Gelände arbeiten. Anschließend luden die beiden Minister Familien aus dem Kiez und Mitarbeitende zu einer lockeren Gesprächsrunde. „Haben Sie Fragen an uns? Was wünschen Sie sich“, ermunterte Franziska Giffey die Anwesenden. „Es muss dringend etwas für die Qualität der Kitas und Schulen hier im Kiez getan werden“, und „Wohnraum für Familien muss geschaffen und bezahlbar werden“ so die ersten Impulse.

Beide Minister vermittelten mehrfach deutlich, wie wichtig die niedrigschwellige Arbeit von Familienzentren ist, wenn es um die Weitergabe von Informationen zum neuen Gesetz und den damit verbundenen Förderungen geht. Irma Leisle, Leiterin des Stadtteil- und Familienzentrums: „Für uns ist vor allem interessant, dass die Ministerien uns und unseren Mitarbeitern Schulungen und Informationen über das neue Gesetz anbieten werden. So können wir perfekt aufklären und helfen. Denn wir sind hier eine der ersten Anlaufstellen für Menschen, die Hilfe suchen, Informationen brauchen und Ansprüche haben.“ Hubertus Heil hat die Mitarbeitenden heute aufgefordert, nach einer Anlaufzeit mit seinem Ministerium Kontakt aufzunehmen und ein Feedback aus der Praxis zur Umsetzung des Gesetzes zu geben. „Dieses Angebot nehmen wir gerne an“, so Irma Leisle.

„Natürlich begrüßen wir dieses Gesetz – es ist mehr als überfällig, Familien und Alleinerziehende nachhaltig, fair und unbürokratisch zu unterstützen.“ sagt Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstandes der Paul Gerhardt Diakonie gAG, zu dem auch das Paul Gerhardt Stift Soziales im Wedding gehört. „Ganz abgedeckt durch den Gesetzgeber sind die Bedarfe allerdings noch nicht. Denn ohne Einrichtungen und niederschwellige Angebote, wie sie zum Beispiel im Stadteil- und Familienzentrum Paul Gerhardt Stift Soziales angeboten werden, blieben immer noch viel zu vielen Menschen wertvolle Möglichkeiten verwehrt. Wichtig für Menschen unterschiedlichster Herkunft und Sprache ist der einfache Zugang zu sinnstiftenden Freizeitaktivitäten, verschiedenen Kursen, Weiterbildungsmöglichkeiten, konkreter Lebenshilfe und der aktiven Unterstützung durch ein stabiles Nachbarschafts-Netzwerk.“

Das „Starke-Familien-Gesetz“ soll vom 1. Juli 2019 an in ersten Schritten greifen. Wer Fragen hat oder Informationen braucht, kann sich kostenlos an das Stadteil- und Familienzentrum Paul Gerhardt Stift Soziales wenden: Telefon 030 45 00 5-131, stadtteilzentrum(at)pgs-soziales.de

Weitere Bilder:

Die Minister Giffey und Heil mit dem Sprecher des Vorstandes der PGD gAG Andreas Mörsberger (re) und Irma Leisle (li), Leiterin des Stadtteil- und Familienzentrums und Geschäftsführerin Ute Köpp-Wilhelmus
Familienministerin Franziska Giffey mit einer Familie aus dem Kiez: Mama Aike und Papa Fabian mit ihren beiden Kindern.

Über die Paul Gerhardt Diakonie gAG

Die Paul Gerhardt Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Seit dem Zusammenschluss mit dem Evangelischen Johannesstift ist die Paul Gerhardt Diakonie in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in folgenden Sparten vertreten:

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