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Wohnbereich für Menschen mit Demenz

Für Menschen mit Demenz bieten wir für den Tag strukturierende Angebote.
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Alltagsorientiert und zugewandt

Wohnbereich für Menschen mit Demenz

In unserem Wohnbereich für Menschen mit Demenz wollen wir dem besonderen Pflege- und Betreuungsbedarf Rechnung tragen. Zwei Gemeinschaften bieten die Möglichkeit zum Zusammenleben für je zehn oder elf Bewohner.

Alle Einzelzimmer gruppieren sich um einen gemütlichen Wohn-/Essbereich und sind mit einem eigenen behindertenfreundlichen Duschbad mit WC ausgestattet. Eigene Möbel und Erinnerungsstücke wie Bilder, Fotos oder auch liebgewordene Sammlerstücke tragen zum Wohlfühlen in der neuen Gemeinschaft bei.

Pflege und Betreuung setzen Akzente im Bereich der Biografiearbeit, der alltagsorientierten Tagesstrukturierung und spezieller Kommunikation (z.B. Validation). Dabei ist einer der wichtigsten Aspekte der Kontakt zu den Angehörigen, da diese die emotionalen Bindeglieder zum bisherigen Leben sind.

Nah an den Bedürfnissen unserer Bewohner

Das speziell geschulte Personal sorgt über den Tag verteilt für ein Gerüst von Handlungs-, Anregungs- und Beruhigungsangeboten, das so nah wie möglich an den Bedürfnissen und verbliebenen Fähigkeiten der Menschen mit Demenz orientiert ist. Dazu gehören regelmäßig wiederkehrende Angebote wie gemeinsames Singen, zusammen sauber machen und aufräumen oder das gemeinsame Essen vorbereiten.

Das Erfahren und Erleben von verbliebenen Fähigkeiten wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl aus und lässt den Menschen mit Demenz seine gesunden Anteile spüren.

Die Angebote der Physio- und Ergotherapie, die über ärztliche Verordnungen stattfinden, unterstützen den Pflege- und Betreuungsprozess.

Die Aufnahmemodalitäten

Wichtig für die Aufnahme in den Wohnbereich für Menschen mit Demenz sind folgende Gutachten, Tests und Bescheide:

  • aktuelles ärztliches Gutachten, aus dem die Diagnose einer Demenz hervorgeht (vom Neurologen oder Psychiater),
  • Minimental Status Test unter 18 Punkte,
  • Mobilität des Bewohner,
  • Verhaltensauffälligkeiten des Bewohners (z. B. Agression, in fremde Zimmer gehen, Sachen horten...)
  • Bescheid der Pflegekasse über die Pflegeeinstufung (stationäre Pflege).

Kommunikation nach modernen Methoden

Die Validation ist eine Methode aus der Sozialen Arbeit, um mit an Demenz erkrankten Menschen zu kommunizieren.
Folgende Grundsätze der Validation sind u.a. zu beachten:

  • Alle Menschen sind einzigartig und müssen als Individuen behandelt werden.
  • Alle Menschen sind wertvoll, ganz gleichgültig, in welchem Ausmaß sie verwirrt sind.
  • Es gibt einen Grund für das Verhalten von verwirrten, alten Menschen.
  • Alte Menschen muss man akzeptieren, ohne sie zu beurteilen.
  • Zu jedem Lebensabschnitt gehören bestimmte Aufgaben. Wenn man diese Aufgaben nicht im jeweiligen Lebensabschnitt schafft, kann das zu psychischen Problemen führen.
  • Wenn das Kurzzeitgedächtnis nachlässt, versuchen ältere Erwachsene, ihr Leben wieder in ein Gleichgewicht zu bringen, indem sie auf frühere Erinnerungen zurückgreifen. Wenn die Sehstärke nachlässt, sehen sie mit dem "inneren Auge". Wenn ihr Gehör immer mehr nachlässt, hören sie Klänge aus der Vergangenheit.
  • Schmerzliche Gefühle, die man ignoriert und unterdrückt, werden stärker.
  • Einfühlung/Mitgefühl führt zu Vertrauen, verringert Angstzustände und stellt die Würde wieder her.

 

Kontakt
Pflege-
wohnhaus am Waldkrankenhaus


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Sozialdienst


Anemone Falkenroth
Tel: 030 3702-29602
Fax: 030 3702-29701
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