Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie stellt sich vor

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie wurde als eine der ersten unfallchirurgischen Kliniken Deutschlands bereits im Jahre 1974 etabliert. Heute stehen alle modernen operativen Verfahren für die Versorgung von Verletzungen und Überlastungsschäden am Muskel- und Skelettsystem zur Verfügung.

Unsere Zertifizierungen

Wir freuen uns, dass Chefarzt Prof. Dr. med. Wolf Petersen 2017 als einer der Top-Mediziner Deutschlands mit dem Focus-Siegel Kniechirurgie und Sportorthopädie ausgezeichnet wurde.

Sportverletzungen, Frakturen, Spätschäden nach Unfällen oder vermehrtem Gelenkverschleiß (Arthrose) werden ebenso behandelt wie erworbene Deformitäten der Extremitäten. Hierzu gehören insbesondere die Versorgung von Meniskus- und Knorpelverletzungen am Kniegelenk, der Ersatz des vorderen und hinteren Kreuzbandes, Erkrankungen der Kniescheibe, die Therapie von Sehnenrissen und Instabilitäten am Schultergelenk wie auch die Wiederherstellung von Fußdeformitäten.

Für die Behandlung des Gelenkverschleißes (Arthrose) stehen neben dem endoprothetischen Teil- oder Totalersatz der großen Gelenke (Knie, Hüfte und Schulter) auch moderne Verfahren zur Therapie von Knorpelschäden (Knorpeltransplantation) sowie die Korrektur von Beinfehlstellungen zur Verfügung.

Alle Eingriffe werden nach Möglichkeit minimalinvasiv, d. h. mit kleinen Hautschnitten und Zugangswegen, durchgeführt. Eine wertvolle Hilfe hierbei ist die Gelenkspiegelung (Arthroskopie). Diese wird vorwiegend am Knie-, Schulter- und Sprunggelenk, aber auch am Ellenbogen, am Handgelenk und an der Hüfte eingesetzt. Nach Operationen wird in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst ein nahtloser Übergang zur stationären oder ambulanten Rehabilitation organisiert.

Was kann man bei Arthrose tun? Wann ist eine Operation sinnvoll? Und wie schnell ist man anschließend wieder fit? Informieren Sie sich über künstliche Gelenke, moderne Operationsverfahren und schnelle Rehabiliation auf unseren regelmäßigen Infoabenden zum Thema Endoprothetik. Die aktuellen Termine finden Sie hier.

Behandlungsschwerpunkte

Im Endoprothetikzentrum arbeiten Unfallchirurgen, Orthopäden, Rehabilitationsmediziner und Narkoseärzte aus dem Martin-Luther-Krankenhaus eng zusammen. Durch die Bündelung des medizinischen Fachwissens wird eine Behandlung auf höchstem Niveau gewährleistet. Das Leistungsspektrum reicht vom Teil- bis zum Vollersatz aller großen Gelenke des Körpers (Hüfte-, Knie-, Schulter und Sprunggelenk) und richtet sich nach dem Zerstörungsgrad. Moderne Verankerungstechniken (mit und ohne Zement) gewährleisten eine frühe Belastbarkeit der Implantate.

Die Betreuung und operative Versorgung verletzter Profi- und Leistungssportler hat im Martin-Luther-Krankenhaus eine lange Tradition. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bietet das gesamte Spektrum an operativen und konventionellen Therapien bei Sportverletzungen an. Wo es medizinisch sinnvoll ist, kommen bei schonende minimalinvasive (arthroskopische) Behandlungsmethoden zum Einsatz.

Für akute Sportverletzungen steht die Notfallambulanz täglich 24 Stunden zur Verfügung.

Bei der Kniechirurgie werden alle Verletzungen oder Verschleißerscheinungen am Knie an (Verletzungen an Bändern, Kniescheibe, Knorpelschäden) behandelt. Sofern möglich und medizinisch sinnvoll wird mit Hilfe schonender arthroskopischer Methoden operiert. Es stehen alle diagnostischen Möglichkeiten eines modernen Krankenhauses zur Verfügung.

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bietet das gesamte operative Spektrum zur Behandlung von Verletzungen und Verschleißerscheinungen an der Schulter bis hin zum künstlichen Gelenkersatz. Schwerpunkt sind dabei die arthroskopischen Operationen, z. B. bei Rotatorenmanschettenrupturen, Impingement-Syndrom, Sehnenrissen oder Schulterluxation. In der Schultersprechstunde beraten Sie unsere erfahrenen Chirurgen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen Therapieplan. Ist ein Ersatz des Gelenks notwendig, arbeiten wir eng mit den Spezialisten im Endoprothetikzentrum zusammen.

Bei der Fußchirurgie wird das gesamte Spektrum an konservativen und operativen Behandlungsmethoden angeboten. Dabei steht die gesamte Diagnostik eines modernen Krankenhauses zur Verfügung. In der fußchirurgischen Sprechstunde untersuchen und beraten Sie unsere erfahrenen Fußchirurgen und entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.

Patienten mit akuten oder chronischen Beschwerden der Wirbelsäule profitieren von unserer Spezialisierung im Bereich Wirbelsäulenchirurgie. Unsere erfahrenen Ärzte decken das gesamte Spektrum moderner Wirbelsäulenchirurgie, insbesondere der minimalinvasiven Operationsverfahren ab. In der Wirbelsäulensprechstunde erarbeiten wir gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Behandlungskonzept.

Alterstraumatologie

Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Knochendichte ab und der Knochen verliert an Stabilität (Osteoporose). Aus diesem Grund kommt es häufiger zu Knochenbrüchen (Frakturen). Ziel der Therapie ist es, die Mobilität und damit die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Dazu stehen verschiedene schonende minimalinvasive Operationsverfahren zur Verfügung. Ein Wirbelkörper kann wieder aufgerichtet werden, indem er mit einem Spezialzement ausgefüllt wird. Neuartige Plattensysteme (winkelstabile Platten) wurden speziell für den weichen (osteoporotischen) Knochen entwickelt. Sie lassen sich sehr stabil im Knochen verankern und gewährleisten eine schnelle Mobilisation.

Arthroskopische Operationen am Ellenbogen

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie bietet ein breites Spektrum an operativen und konservativen Therapieverfahren bei Verletzungen und Verschleißerscheinungen des Ellenbogens an. Wenn eine Operation notwendig ist, kommen vorzugsweise die minimalinvasiven Techniken mit Hilfe der Arthroskopie zum Einsatz. Auch die seltene Osteochondrosis disseccans (OD), eine Erkrankung des Knorpels, die meist Jugendliche trifft, wird bei uns arthroskopisch behandelt.

Hüfte

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie behandelt alle Erkrankungen des Hüftgelenks wie Knorpelschäden, Gelenkverschleiß (Arthrose), Impingement-Syndrom oder Frakturen konservativ oder minimalinvasiv mit Hilfe der Arthroskopie. Ist ein Gelenkersatz unumgänglich, wird dieser von erfahrenen Spezialisten im Endoprothetikzentrum durchgeführt.

Nachbehandlung

In Kooperation mit der Physiotherapie wird mit der Mobilisation direkt nach einer Operation begonnen. Einen nahtlosen Übergang zu einer stationären oder ambulanten Rehabilitation direkt im Anschluss an den Krankenhausaufenthalt stellt der Sozialdienst sicher.

Podcast-Interview zum degenerierten Meniskus

Prof. Dr. med. Wolf Petersen ist im „Knie Marathon Podcast“ zu Gast und spricht mit Katrin Glunk über das Thema „Degenerierter Meniskus – Was tun, wenn der Meniskusriss allmählich verschleißt: Handeln oder doch lieber abwarten?“. Prof. Dr. med. Wolf Petersen erklärt unter anderem, ob Joggen oder Laufen bei einem vorgeschädigten Meniskus zu weiteren Problemen führen kann. Jetzt anhören!

Wissenschaft und Fortbildung

Auch die wissenschaftliche Evaluation der Ergebnisse und der Fortbildung spielt in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie eine wichtige Rolle. Neben der Arbeit in Gremien wissenschaftlicher Organisationen (AGA, ESSKA) werden für Kollegen verschiedene Fortbildungsveranstaltungen angeboten. Dadurch ist gewährleistet, dass unsere Therapiekonzepte ständig dem neuesten wissenschaftlichen Stand angepasst werden können. Die regelmäßige wissenschaftliche Evaluation der Ergebnisse garantiert eine ständige Verbesserung der etablierten Verfahren.

Prof. Dr. med. Wolf Petersen

Chefarzt
Prof. Dr. med. Wolf Petersen

Kontakt

Martin-Luther-Krankenhaus

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Caspar-Theyß-Straße 27-31

14193 Berlin

Sekretariat:
Kerstin Hofschulz

Tel.: 030 8955-3025

Fax: 030 8955-3036

Einweiser-Hotline:
030 8955-3025

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