05.07.2017

Das Martin-Luther-Krankenhaus und das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau engagieren sich beim Brustkrebsinformationstag auf dem Alexanderplatz

„Jetzt habe ich ihn gefunden, den Knoten“, sagte die 35-jährige Berlinerin beim Abtasten eines Brustmodells.  „Das war gar nicht so einfach.“ Unter dem Motto „Brustkrebs: Verstehen. Früh erkennen. Klug behandeln“ fand am vergangenen Samstag , den 1. Juli, auf dem Alexanderplatz der Informationstag „ICH BIN DABEI!“ statt – eine Veranstaltung der Berliner und Brandenburger Brustzentren und Screeningeinheiten unter der Schirmherrschaft der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V.. Das Martin-Luther-Krankenhaus und das Evangelische Waldkrankenhaus engagierten sich vor Ort mit einem Infostand für Früherkennung und Aufklärung rund um das Thema Brustkrebs und boten hierzu Brusttastmodelle sowie ein Quiz zur Brustkrebsfrüherkennung an.

Mit rund 76.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. „Wenn Brustkrebs frühzeitig erkannt wird, sind heute die Heilungschancen sehr gut“, erklärte Dr. Anne-Katrin Oligmüller, Oberärztin am Brustzentrum des Martin-Luther-Krankenhauses, auf dem Infostand. „Umso wichtiger ist es, dass Frauen die Früherkennungsuntersuchungen auch regelmäßig wahrnehmen.“ Anhand von Brustmodellen, in denen sich Knoten versteckten, informierte die Gynäkologin und Brustkrebsexpertin zusammen mit Kerstin Wollenburg, Breast Nurse am Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau, über Früherkennung sowie die Möglichkeit, die Brust regelmäßig selbst zu untersuchen.

„Neben interessierten Passanten waren insbesondere Betroffene und ihre Angehörigen vor Ort. An unserem Infostand standen wir deshalb auch für Fragen zur Behandlung, Nachsorge sowie Brustrekonstruktion zur Verfügung“, erklärte Dr. Oligmüller. Unterstützt wurde sie dabei von ihren Ärztekollegen aus der Plastischen Chirurgie des Martin-Luther-Krankenhauses, Chefarzt PD Dr. Ole Goertz sowie seinem Leitenden Oberarzt Dr. Frederick Hernekamp, die auf die Rekonstruktion der Brust nach Brustkrebs spezialisiert sind.

Mitten auf dem Alexanderplatz wurde von 11 bis 16 Uhr Interessierten, Betroffenen und Angehörigen von Brustkrebspatientinnen ein umfangreiches und informatives Programm geboten: Moderiert von Bärbel Schäfer informierten im Rahmen von Podiumsdiskussionen und Interviews Betroffene, Vertreterinnen von Selbsthilfegruppen sowie Experten, darunter auch Chefärztin Dr. Martina Dombrowski vom Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau, u.a. zu den Themen „Was ist Krebs?“, „Was ist Mammographie Screening?“ sowie „Was kann Früherkennung leisten?“. Begleitet wurde das Informationsprogramm durch Musik- und Tanzeinlagen sowie verschiedene Aktivitäten für Kinder.

Dr. Oligmüller: „Wir hoffen, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten des Informationstages, dem Thema Brustkrebsfrüherkennung in der Öffentlichkeit zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen konnten.“

Zertifiziertes Brustzentrum am Martin-Luther-Krankenhaus

Das Brustzentrum im Martin-Luther-Krankenhaus ist seit März 2013 von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Es bietet alle Möglichkeiten der modernen Diagnostik und Therapie und ist qualitativ auf dem neuesten Stand gemäß der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. und der Deutschen Krebsgesellschaft. 

Im Brustzentrum arbeiten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen intensiv zusammen und bieten Patientinnen Diagnostik und Therapie aus einer Hand: von der Mammographie, der gezielten Brustkrebstherapie, dem gesamten Spektrum an Operationsmethoden bis hin zur Rekonstruktion der Brust mit Eigengewebe. In regelmäßig stattfindenden interdisziplinären Tumorkonferenzen wird das Vorgehen bei jeder einzelnen Patientin beraten und gemeinsam ein individueller Therapieplan festgelegt. Bei Problemen und Sorgen im Zusammenhang mit der Erkrankung stehen Betroffenen und ihren Angehörigen neben den Ärztinnen und Ärzten insbesondere auch die Psychoonkologinnen, die Krankenhausseelsorge sowie der Sozialdienst zur Seite.

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Über das Martin-Luther-Krankenhaus

Das Martin-Luther-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf, ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1931 gegründete Haus verfügt über 260 Betten. Jährlich werden in den acht Kliniken und zehn Zentren circa 14.500 Patienten stationär und 19.500 Patienten ambulant versorgt.

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Über die Paul Gerhardt Diakonie

Zur Paul Gerhardt Diakonie gehören acht Krankenhäuser, sieben Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für betreutes Wohnen, ein Hospiz und mehrere ambulante Rehabilitationszentren sowie medizinische Versorgungszentren in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus werden Einrichtungen anderer Träger im Management geführt.

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