Pflege und Beratung: Unsere Pflegeexpertise

Die Pflege im Evangelischen Krankenhaus Hubertus orientiert sich an den nationalen Expertenstandards. Diese geben den jeweils aktuellen Stand der pflegewissenschaftlichen Erkenntnisse zu zentralen Themenfeldern wieder und dienen unseren Pflegekräften als verbindliche Qualitätsstandards.

Das Risiko, dass sich bei eingeschränkter Mobilität ein Druckgeschwür entwickelt, ist in Krankheitsphasen stark erhöht. Wir begegnen dieser Gefahr durch eine fortlaufende individuelle Risikoeinschätzung und eine genaue Beobachtung und Dokumentation des Hautzustands aller gefährdeten Patienten.

Notwendige Schutzmaßnahmen wie speziell abgestimmte Ernährungsangebote oder der Einsatz von modernsten Lagerungshilfsmitteln werden unverzüglich angewandt. Im kontinuierlichen Qualitätszirkel wird das Ergebnis der bisherigen Maßnahmen evaluiert und Verbesserungen zur Prophylaxe und Behandlung im interdisziplinären Team veranlasst.

Auch die Gefahr eines folgenschweren Sturzes ist bei vielen unserer Patienten in der ungewohnten Umgebung und unter Einfluss von Krankheitsfaktoren gegeben. Das Sturzrisiko wird für jeden Patienten und jede Patientin systematisch eingeschätzt und geeignete Maßnahmen zur Sturzvermeidung mit ihm oder ihr besprochen und umgesetzt. Wir bieten regelmäßige individuelle oder Gruppen-Beratungsgespräche an und halten Informations- und Anschauungsmaterial wie beispielsweise Hüftprotektoren vor.

Als Gefäßzentrum verfügen wir über umfangreiche Erfahrungen mit chronischen Wunden. Jede Station hat ausgebildete Wundexperten, die in enger Kooperation mit dem zuständigen Arzt die jeweils am besten geeignete Form der modernen Wundbehandlung anwendet.

So können wir bei Entlassung eine fundierte Empfehlung für die Weiterbehandlung aussprechen. Dieses Wundmanagement wird durch einen Qualitätszirkel ständig auf seine Erfolge überprüft und gegebenenfalls neuen Erkenntnissen angepasst.

Jeder Patient mit Schmerzen schätzt mehrmals täglich den Grad seiner Schmerzen ein, um bei Bedarf unmittelbar geeignete Maßnahmen zu erhalten. Durch individuell angepasste medikamentöse und nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden verfolgen wir das Ziel, Schmerzen zu vermeiden, zu beseitigen oder so weit wie möglich zu reduzieren.
Eine regelmäßig tagende Schmerzkonferenz mit Vertretern aller Berufsgruppen entwickelt das detaillierte Konzept der „Qualifizierten Schmerztherapie“ ständig weiter.

Ungewollter Urinverlust muss nicht als schicksalhaft hingenommen werden. Vielfach gibt es Möglichkeiten, auch mit konservativen pflegerischen, physiotherapeutischen oder medikamentösen Mitteln eine deutliche Verbesserung der Situation zu erreichen, etwa durch ein systematisches Toilettentraining.
Wir nehmen eine differenzierte Beurteilung der Kontinenzsituation vor, beraten und leiten in Absprache mit den Betroffenen geeignete Maßnahmen zur Vermeidung oder Reduzierung von Harninkontinenz ein.

Petra Kurpik, Dipl. Pflegewirtin

Pflegedirektorin
Petra Kurpik, Dipl. Pflegewirtin

Kontakt

Evangelisches Krankenhaus Hubertus

Pflegedienst

Spanische Allee 10-14

14129 Berlin

Petra Kurpik
Pflegedirektorin

Tel.: 030 81008-226

Fax: 030 81008-187

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