Die Klinik für Geriatrie stellt sich vor

Die Klinik für Geriatrie unter der Leitung von Dr. med. Marion Hanke beschäftigt sich mit Vorsorge, Diagnostik und Therapie von Krankheiten und deren Folgen im fortgeschrittenen Lebensalter. Ein Verlust der Selbstständigkeit und das Auftreten oder die Zunahme von Pflegebedürftigkeit sollen verhindert werden.

Stationäre und ambulante Betreuung für das fortgeschrittene Lebensalter

Die Klinik für Geriatrie im Evangelischen Krankenhaus Hubertus besteht seit 1996 und verfügt über 64 Betten. Die Tagesklinik mit acht Plätzen wurde 2001 eröffnet. Jährlich werden etwa 1.100 Patienten stationär und 150 Patienten in der Tagesklinik betreut. Die Patienten sind in der Regel älter als 70 Jahre.

Die Schwerpunkte der Klinik für Geriatrie

Der Behandlungsschwerpunkt unserer Klinik liegt bei Erkrankungen des Skeletts und des Bewegungsapparates, meist nach operativer Versorgung von Frakturen oder nach Gelenkersatz bei degenerativen Veränderungen.

Zudem betreuen wir Patienten mit Krankheiten und Störungen

  • des Nervensystems
  • des Herz-Kreislauf-Systems
  • der Atmungsorgane
  • der Ernährung und des Stoffwechsels
  • der Verdauungsorgane
  • im psychiatrischen Bereich

Die komplexen Krankheitsbilder des älteren Menschen bedürfen eines ganzheitlichen Therapiekonzeptes. Wesentlicher Bestandteil unserer Diagnoseerstellung ist das geriatrische Assessment, das die aktuelle Leistungsfähigkeit und die Einschränkungen des Patienten erfasst und eine individuelle Planung der Therapie ermöglicht.

Schon am Aufnahmetag beginnt parallel zur Akutbehandlung die Frührehabilitation durch unser multiprofessionelles geriatrisches Team.

  • Im Rahmen der Ergotherapie werden  komplexe, aktivierende und handlungsorientierte Methoden und Verfahren angewendet. Dabei kommen Übungsmaterialien, funktionelle, spielerische, handwerkliche und gestalterische Techniken sowie lebenspraktische Übungen zum Einsatz. Neben der Anpassung und Schulung mit Hilfsmitteln und Prothesen umfassen sie auch Beratungen und Hilfen zur Wohnraum- und Umfeldanpassung.
  • Die Logopädie umfasst die Diagnostik und Therapie von Sprach-, Sprech-, und Stimmstörungen sowie Schluckstörungen. Ziel ist die Wiederherstellung der Kommunikationsfähigkeit bzw. die Verbesserung verbliebener sprachlicher Fähigkeiten und das Erlernen geeigneter Kompensationsstrategien. Schluckstörungen werden individuell mit stufenweiser Anpassung der Konsistenz der Nahrungs-mittel behandelt.
  • Bei der Physiotherapie steht die Wiedererlangung der Alltagsmobilität im Vordergrund, die für die Lebensqualität ein wesentlicher Bestandteil ist. Neben der Einzelbehandlung wird auch eine Gruppentherapie angeboten.  In den Therapieräumen stehen Behandlungsliegen und verschiedene Geräte zur Verfügung. Fahrrad- und Handkurbelergometer dienen der Verbesserung der Ausdauer und Muskelkraft. Traditionelle Massage, Lymphdrainage, physikalische Anwendungen mit Wärme und Kälte sowie Elektrotherapie kommen bei entsprechender Indikation zur Anwendung. Ein großzügiges Bewegungsbad steht zur Verfügung

Oberstes Ziel: Lebensqualität im Alter

Unser Ziel ist eine Entlassung der Patienten in die häusliche Umgebung mit einem Höchstmaß an Lebensqualität. Besteht diese Möglichkeit nicht, schlagen wir dem Patienten und seinen Angehörigen andere Versorgungsmöglichkeiten vor und kümmern uns auf Wunsch um die notwendigen Maßnahmen.

Mitglied im Qualitätsnetzwerk Geriatrie

Qualitätsnetzwerk Geriatrie 2016Das Qualitätsnetzwerk Geriatrie ist eine Initiative des Bundesverbandes Geriatrie, an welchem sich alle Mitgliedseinrichtungen freiwillig beteiligen können. Das Ziel ist die Qualitätssicherung und -verbesserung der altersmedizinischen Versorgung in den teilnehmenden Einrichtungen.