Das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus stellt sich vor

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören heute zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Doch die Möglichkeiten der Gefäßmedizin und die Heilungschancen für Gefäßerkrankungen entwickeln sich rapide weiter. Entscheidend ist dabei eine frühzeitige Diagnose.

Ein Facharzt alleine kann die heute zur Verfügung stehenden Diagnose- und Behandlungsmethoden nicht allumfassend beherrschen. Um Gefäßerkrankungen optimal zu erkennen und zu behandeln, bündeln interdisziplinäre Gefäßzentren das umfassende Expertenwissen verschiedener Fachrichtungen auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen.

Drei Meinungen sind besser als eine

Am Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus arbeiten die Angiologen, Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen des Hauses eng zusammen. Die Spezialisten führen täglich gemeinsame Visiten durch, tauschen ihre jeweiligen fachlichen Einschätzungen in einer interdisziplinären Besprechung (Gefäßkonferenz) täglich aus und beraten über die beste Behandlung für jeden einzelnen Patienten. Die Vorteile für die Patienten: kürzere Wege, weniger Arztwechsel, keine Doppeluntersuchungen und möglichst schnell eine optimale Behandlung.

Unsere Zertifizierungen

Interdisziplinäres Gefäßzentrum (IGZ)

Seit 2008 durch alle drei Fachgesellschaften als „Interdisziplinäres Gefäßzentrum (IGZ)“ zertifiziert. 2012 erfolgte die Rezertifizierung.

Zertifizierung durch alle drei Fachgesellschaften

Das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus unter der Leitung des Chefarztes der Inneren Medizin, Dr. Clemens Fahrig, wurde 2008 erstmals von den Fachgesellschaften der Angiologie, Radiologie und Gefäßchirurgie als „Interdisziplinäres Gefäßzentrum (IGZ)“ zertifiziert, 2012 erfolgte die Rezertifizierung. Bis heute ist das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg das einzige von allen drei medizinischen Fachgesellschaften zertifizierte Gefäßzentrum im Südwesten Berlins.

Behandlungsschwerpunkte

  • Wichtige Behandlungsschwerpunkte am Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg sind akute Durchblutungsstörungen wie Thrombosen und Embolien sowie chronische Durchblutungsstörungen wie die arterielle Verschlusserkrankung („Schaufensterkrankheit“).
  • Große Erfahrungen haben wir bei der Versorgung von Aneurysmen (Arterienerweiterung) beispielsweise im Bereich der Aorta (Hauptschlagader) und insbesondere der Carotis-Stenose (Verengung der Halsschlagader) zur Vermeidung eines drohenden Schlaganfalls. Beide Veränderungen werden sowohl chirurgisch behandelt oder – bei geeigneten Voraussetzungen – auch minimalinvasiv mittels Stentimplantation.
  • Zu unserem Spektrum zählen zudem das Raynaud-Syndrom (Weißfingerkrankheit) und das diabetische Fußsyndrom. Darüber hinaus behandeln wir Venen-Thrombosen, Krampfadern, chronische Beingeschwüre, Gefäßmissbildungen und Lymphödeme. Insbesondere gilt unser Engagement der Vermeidung von Amputationen.

Das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Radio

Zu Gast im BBRadio haben die Experten des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg umfassend Auskunft über Leistungsspektrum und Behandlungsschwerpunkte des Zentrums gegeben. Hören Sie hinein, was Dr. med. Clemens Fahrig (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Angiologie, Leiter des Gefäßzentrums), Dr. med. Dirk-Roelfs Meyer (Chefarzt der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie) und Prof. Dr. med. Weigang, MBA (Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie und endovaskuläre Therapie) berichtet haben!

  • Dr. Fahrig und Prof. Weigang erläutern die Besonderheit des dreifach zertifizierten und interdisziplinären Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus. Jetzt anhören!
  • In der interdisziplinären Gefäßkonferenz wird jeder Fall besprochen. Dr. Fahrig erklärt, wieso dies die große Stärke des Gefäßzentrums ist. Jetzt anhören!
  • In unserem Gefäßzentrum arbeiten Ärzte vieler verschiedener Fachrichtungen. Prof. Weigang berichtet über die breit aufgestellte Facharztkompetenz des Zentrums. Jetzt anhören!
  • Medizinische Qualität wird im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg groß geschrieben. Dr. Meyer und Prof. Weigang geben Einblick in interne sowie externe Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Jetzt anhören!
  • Das Evangelische Krankenhaus Hubertus ist ein diakonisches Krankenhaus. Was das bedeutet und wie die Patienten davon in besonderer Weise profitieren, beschreibt Dr. Fahrig. Jetzt anhören!
  • Der Hybrid-Operationssaal des Gefäßzentrums Berlin-Brandenburg bietet eine Vielzahl von Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere im Bereich der minimalinvasiven Eingriffe. Prof. Weigang führt aus, welche Vorteile dies besonders für ältere Patienten bedeutet. Jetzt anhören!
  • Den Patienten wieder ans Laufen zu bekommen ist eines der erklärten Ziele der Spezialisten im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg. Was dies vor allem bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) bedeutet, erläutert Dr. Meyer. Jetzt anhören!
  • Seit 2015 ist das Gefäßzentrum zum Diabetischen Fußzentrum zertifiziert. Darüber hinaus deckt das Zentrum ein breites Spektrum an Gefäßerkrankungen ab. Dr. Fahrig beschreibt, welche Patienten im Gefäßzentrum bestens aufgehoben sind. Jetzt anhören!
  • Lange war die Gefäßdiagnostik häufig eine schmerzhafte Angelegenheit. Dass dies jedoch glücklicherweise der Vergangenheit angehört, erklärt Dr. Fahrig. Jetzt anhören!
  • Belastungsabhängige Schmerzen in der Muskulatur oder einseitig kalter Fuß: Dr. Fahrig erläutert, welche Symptome Alarmzeichen sind, die eine Untersuchung im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg unabdingbar machen. Jetzt anhören!
  • Gleichwohl das Gefäßzentrum über die am besten ausgestattete Sonografieeinheit Berlin-Brandenburgs verfügt, sind die Kapazitäten des Zentrums natürlich nicht unerschöpflich. Dr. Fahrig betont jedoch, dass akute Notfälle selbstverständlich nicht abgewiesen werden. Jetzt anhören!
  • Ob Nachbehandlung oder Beratung der Hausärzte – Mit dem erfolgreich durchgeführten Eingriff ist die Arbeit der Spezialisten des Gefäßzentrums nicht beendet. Dr. Fahrig berichtet, wie es nach einem Eingriff für die Patienten weitergeht. Jetzt anhören!
  • Minimalinvasive Eingriffe unter lokaler Betäubung sind für den Patienten besonders schonend. Dr. Meyer führt aus, wieso im Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg alle gefäßerweiternden Eingriffe auf diese Weise durchgeführt werden. Jetzt anhören!
  • Weniger ist mehr – das gilt besonders dann, wenn es darum geht, so wenig medizinischen Materialien wie möglich im Gefäß zu hinterlassen. Wie das funktioniert, erklärt Dr. Meyer. Jetzt anhören!
  • Die Zertifizierung zum Diabetischen Fußzentrum in 2016 bestätigt nun offiziell, was im Evangelischen Krankenhaus Hubertus schon seit vielen Jahren praktiziert und gelebt wird. Dr. Meyer klärt über die Hintergründe auf. Jetzt anhören!
  • Medikamentenbeschichtete Ballons, Lasertechniken, thrombusauflösende Verfahren: Dr. Meyer berichtet, von welchen Spezialtechniken die Patienten im Gefäßzentrum zur Wiedereröffnung von Gefäßen profitieren. Jetzt anhören!
  • Seit 2014 verfügt das Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus über einen Hybrid-Operationssaal. Prof. Weigang klärt auf über Hybrid-Verfahren, mit deren Hilfe die Gefäßpatienten so schonend und minimalinvasiv wie möglich behandelt werden. Jetzt anhören!
  • Mit Stents und Stentgraft operieren Prof. Weigang und sein Team unter anderem alle Erkrankungen der Hauptschlagader. Weshalb einige dieser Stents sogar maßangefertigt werden, erfahren Sie hier. Jetzt anhören!
  • Die Spezialisten unseres Gefäßzentrums nehmen sich auch derer Patienten an, die mit infizierten Gefäß- und Stentgraftprothesen in die Klinik kommen oder bereits mehrfache Gefäßoperationen wegen wiederholter Bypassverschlüsse hinter sich haben. Prof. Weigang führt aus, dass es hierbei insbesondere darum geht, die Amputation der betroffenen Gliedmaßen zu verhindern. Selbstverständlich können sich hier auch Patienten eine zweite Expertenmeinung einholen. Jetzt anhören!
  • Eine Operation an den Gefäßen mag nach einem großen und komplizierten Eingriff klingen. Doch Prof. Weigang klärt auf, dass im Gefäßzentrum hierfür spezielle Verfahren entwickelt worden sind, die eine Behandlung sogar unter lokaler Betäubung ermöglichen. Jetzt anhören!

Video: Das Gefäßzentrum stellt sich vor

Dr. med. Clemens Fahrig

Chefarzt
Dr. med. Clemens Fahrig

Prof. Dr. med. Ernst Weigang, MBA

Chefarzt
Prof. Dr. med. Ernst Weigang, MBA

Dr. med. Dirk-Roelfs Meyer

Chefarzt
Dr. med. Dirk-Roelfs Meyer

Kontakt

Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg im Evangelischen Krankenhaus Hubertus

Spanische Allee 10-14

14129 Berlin

Sekretariat:
Jacqueline Jakstat

Tel.: 030 81008-125

Fax: 030 81008-188


24h-Hotline für Ärztekollegen
bei Gefäßproblemen und Notfällen
0800 20 80 600
gebührenfrei

Sprechstunde

Um einen Termin in der Gefäßsprechstunde bei einem unserer Spezialisten zu vereinbaren, melden Sie sich bitte telefonisch im Gefäßzentrum unter 030 81008-125.

Unsere Mitarbeiterinnen weisen Sie entsprechend Ihrer Beschwerden der angiologischen oder der gefäßchirurgischen Sprechstunde zu.

Das Sekretariat des Gefäßzentrums ist erreichbar

Mo-Fr 9:00-12.00 Uhr und 14:00-15.30 Uhr.

Anfahrt

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