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Schlafmedizin

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Gestörter Schlaf und Tagesmüdigkeit durch schlafbezogene Atemstörungen (SBAS)

Eine gute Nacht ist nicht nur ein Wunsch, sondern wichtige Voraussetzung, sich zu erholen. Etwa zehn Prozent der Bevölkerung leiden jedoch unter einer schlafbezogenen Atemstörung (SBAS): kurze Atemstillstände, die während des Schlafs regelmäßig auftreten und länger als zehn Sekunden dauern. Der kurzfristige Sauerstoffmangel lässt den Blutdruck steigen und die Betroffenen wachen kurz auf, meist ohne sich am folgenden Morgen daran zu erinnern. Am Tage fühlen sie sich allerdings schläfrig und haben Mühe, sich zu konzentrieren.

Die Folge können Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Leistungsverluste sein, die die Betroffenen sehr belasten sowie zu einer erhöhten Unfallgefahr führen.

Bestätigt sich in Untersuchungen beim Haus- oder Facharzt der Verdacht, dass Sie unter einer SABS leiden, werden Sie in ein Schlaflabor überwiesen. Dort müssen Sie für eine exakte Diagnose und die Festlegung der richtigen Therapie mindestens eine Nacht verbringen.

Was geschieht im Schlaflabor?

Anmeldung
Die schlafmedizinische Untersuchung (sowohl die diagnostische als auch die therapeutische) wird vor allem ambulant durchgeführt. Ihr Haus- oder Facharzt berät und überweist Sie bei Verdacht auf schlafbezogene Atemstörungen ins Schlaflabor. Nur in Einzelfällen ist es notwendig, die schlafmedizinische Diagnostik und Therapieeinleitung stationär durchzuführen.

Aufnahme
Die ambulante Aufnahme im Schlaflabor erfolgt um 18:00 Uhr. Am nächsten Morgen können Sie gegen 10:00 Uhr das Schlaflabor verlassen. Zuvor erfahren Sie die Ergebnisse der nächtlichen Untersuchung und besprechen gemeinsam mit dem behandelnden Arzt alles Weitere (z. B. Terminvergabe für weitere Untersuchungen oder Beatmungseinleitung etc.).

Ablauf
Zunächst werden anhand eines ausführlichen Fragebogens Ihre Schlafstörungen erfasst und gegen 20:00 Uhr werden verschiedene Elektroden an Ihrem Kopf angebracht. Ein Mikrofon zeichnet Ihre Schnarchgeräusche auf. Eine Nasenbrille misst den Atemstrom. Ein Brust- und Bauchband erfasst Ihren Atemverlauf. Zudem werden Ihre Herzmuskelaktivitäten, die Sauerstoffsättigung und Puls gemessen. Ihr Schlafverhalten wird während der gesamten Nacht von einer Kamera aufgezeichnet. In einem separaten Raum zeigen Monitore, die von ausgebildetem Personal überwacht werden, alle Messergebnisse und Kamerabilder an. Aufgrund der Verkabelung schlafen manche Patienten nicht so ruhig wie zu Hause. Aber fast alle schlafen ausreichend, um solide Messergebnisse zu bekommen, die bereits am nächsten Morgen gemeinsam mit Ihnen besprochen werden.

Anerkannt
Im Schlaflabor der Evangelischen Lungenklinik Berlin werden Patienten mit schlafbezogenen Atemstörungen nach den gültigen Richtlinien und Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM) diagnostiziert und behandelt.

Welche Therapien sind möglich?

Handelt es sich um eine schlafbezogenen Atemstörung, ist die Therapie der Wahl in den meisten Fällen die nächtliche Beatmungstherapie (die so genannten CPAP-Beatmung) mit Hilfe einer Maske, die entweder die Nase oder Mund und Nase bedeckt. Dabei wird Ihre Atmung mit einem kontinuierlichen Druck unterstützt, um die Atemwege offen zu halten und so einen Atemstillstand zu vermeiden.

Ziel der Behandlung ist Besserung aller durch die Erkrankung verursachten Beschwerden und krankhaft veränderten Organfunktionen. Zudem verbessert sich Ihre Lebensqualität, Sie fühlen sich munter und fit, die Gefahr von Unfällen nimmt ab.

Anmeldung
Schlafmedizinische
Untersuchung


Terminvereinbarung:
Frau Astrid Preiß

Tel. 030 94802-564
Mail
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Die ambulante Aufnahme im Schlaflabor erfolgt um
18:00 Uhr.  Am nächsten Morgen können Sie gegen  10:00 Uhr das Schlaflabor verlassen. Zuvor besprechen Sie Ihre Ergebnisse der nächtlichen Untersuchung mit dem behandelnden Arzt.
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