Intensivtherapiestation
Interdisziplinäre Kompetenz für eine ganzheitliche Behandlung
Die interdisziplinäre Intensivstation
Unsere Intensivstation umfasst zehn Betten. Hier werden in Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen unseres Hauses Patienten nach großen Operationen und/oder mit schweren, potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen behandelt.
Wir können alle lebenwichtigen Funktionen kontinuierlich im erforderlichen Ausmaß überwachen. Die wesentlichen Parameter werden dafür an einer zentralen Stelle aufgezeichnet. Bei Atmungsproblemen stehen alle modernen Verfahren der invasiven und nicht invasiven Beatmungstherapie zur Verfügung.
Ein Team aus speziell ausgebildeten Pflegekräften und Fachärzten der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin arbeitet rund um die Uhr, um optimale Vorraussetzungen für die Genesung zu schaffen. Für schwierige Fälle steht zusätzlich ein Oberarzt im Rufdienst zur Verfügung.
Innerklinische Notfälle werden durch ein Reanimationsteam, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften der Intensivstation, versorgt. Regelmäßig werden interne Reanimationsfortbildungen durch Kollegen der Intensivstation organisiert.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Ihr Team der Intensivstation
Erläuterung Fachbegriffe
Beatmungstherapie
Ziel ist die Unterstützung einer nicht ausreichenden bzw. der Ersatz einer ausgefallenen Spontanatmung. Es existieren viele verschiedene Verfahren die je nach Ursache und Ausmaß der Beeinträchtigung der Spontanatmung zum Einsatz kommen. Grundsätzlich können invasiver Verfahren von nichtinvasiver Beatmung unterschieden werden. Bei invasiver Beatmung wird der natürliche Atemweg (Nase; Mund Rachenraum) durch einen künstlichen Atemweg, meist einen Tubus, umgangen. Dazu wird der Patient intubiert. Bei längerfristiger invasiver Beatmung kann eine Tracheotmie („Luftröhrenschnitt“) notwenig werden. Nichtinvasive Beatmung: Nutzung des natürlichen Atemweges (Nase oder Mund und Nase) in dem über eine dicht sitzende Maske die Beatmung durchgeführt wird. Dies ist jedoch meist nur für begrenzte Zeiträume möglich und setzt einen wachen Patienten voraus.
Facharzt für Anästhesie
Arzt mit einer mindestens 5-jährigen Weiterbildung im Fach Anästhesie und einer Mindestzahl von Anästhesien und minimal 6-monatiger Erfahrung in der Intensivmedizin; die dabei erworbenen Kenntnisse werden durch entsprechende Nachweise belegt und die Ausbildung wird durch eine Prüfung bei der Ärztekammer abgeschlossen. Erst ein Facharzt darf (und kann) komplett selbstständig Anästhesien durchführen und Therapieentscheidungen treffen.


