02.12.2016

„PGD hilft helfen“ – Paul Gerhardt Diakonie unterstützt ehrenamtlichen Einsatz ihrer Mitarbeiter

Im Rahmen einer Adventsaktion werden Spenden gesammelt und anschließend verdoppelt

Viele Mitarbeiter der Paul Gerhardt Diakonie (PGD) engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich für humanitäre, medizinische oder soziale Hilfsprojekte. Diese Hilfsprojekte haben eines gemeinsam: Sie verdienen Unterstützung. Deshalb ruft die Paul Gerhardt Diakonie in ihren Krankenhäusern sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zur Spende auf. Im Advent können sich Mitarbeiter, Patienten und Besucher über die 20 Hilfsprojekte informieren und direkt an die Träger spenden. Die Paul Gerhardt Diakonie verdoppelt alle Spenden, die bis Weihnachten eingehen. Medizinischer Vorstand der PGD und Initiator des Hilfsprojekts Prof. Dr. med. Lutz Fritsche: „In unserem Unternehmen gibt es quer durch alle Berufsgruppen viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Oft begleiten sie die Arbeit einer Hilfsorganisation schon seit Jahren. Dieser Einsatz verdient unsere Anerkennung und Unterstützung. Wir möchten sie und ihre Projekte unterstützen und gerade in der Vorweihnachtszeit die Aufmerksamkeit auf benachteiligte Regionen der Welt und Menschen inmitten unserer Gesellschaft lenken, die unser aller Unterstützung brauchen.“

Die Projekte sind geografisch und  inhaltlich vielfältig. Einige Beispiele:

HNO-Versorgung in Eritrea

Das Projekt Medcare for People in Eritrea will die Hals-Nasen-Ohren-ärztliche Versorgung im Land im Nordosten Afrikas durch die Ausbildung von Fachärzten für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde sowie Anästhesisten verbessern. Für die 5,8 Millionen Bewohner Eritreas stehen derzeit nur drei HNO-Fachärzte zur Verfügung. Ihnen stehen tausende behandlungsbedürftiger Menschen gegenüber. Nach zwei verlustreichen Kriegen wächst in Eritrea eine neue Generation heran. Die vielen Kinder und Jugendlichen leiden besonders häufig an HNO-Erkrankungen. Die räumlichen und apparativen Bedingungen in dem kriegsgeplagten Land sind so schlecht, dass die wenigen Ärzte die medizinisch notwendigen Eingriffe nicht durchführen können. Dr. Ansgar Book, Mitarbeiter des Evangelischen Krankenhauses Hubertus in Berlin, arbeitet seit vier Jahren als Anästhesist für den Verein: „Neben der Teilnahme an Operationseinsätzen und Durchführung der Narkosen wirke ich derzeit am Neubau des Operationstraktes mit und bilde bei den Einsätzen einheimische Anästhesisten aus. Das sehr junge Land braucht neben dem Frieden eine flächendeckende medizinische Versorgung, um die Lebensqualität der Bevölkerung endlich zu verbessern. Aus eigener Kraft kann Eritrea das derzeit nicht leisten.“

Hilfsgüter und Wichtelpäckchen für die Republik Moldau

Der Verein IceFlower sammelt medizinische Hilfsgüter für eines der ärmsten Länder Europas, die Republik Moldau. Mit der ehrenamtlichen Hilfe des Technischen Hilfswerks Hamburg starten einmal jährlich Konvois nach Moldau. Vor Ort werden ausgemusterte Geräte, Untersuchungsliegen, OP-Instrumente, Orthesen, Gehstützen, Rollstühle oder Verbandsmaterial an bedürftige Krankenhäuser sowie kirchliche und soziale Einrichtungen verteilt. Mit der Technik, die hierzulande nicht mehr den neusten Anforderungen entspricht, kann der medizinische Standard der Region nach und nach verbessert werden. Sybille Meltzer, Mitarbeiterin des Martin-Luther-Krankenhauses in Berlin, engagiert sich schon seit vielen Jahren: „Die Transporte werden von den Mitgliedern von IceFlower persönlich zum Empfänger begleitet. So gehen wir sicher, dass die Mittel auch die Richtigen erreichen – dort, wo die Not am größten ist. An Bord sind auch Wichtelpäckchen für Kinder vor Ort, die deutsche Kinder mit kleinen Überraschungen gefüllt haben.“

Ein Spiel- und Sportplatz für das Kinder- und Jugendhaus BOLLE in Marzahn

In Berlin-Marzahn werden 50.000 Euro benötigt, damit sich der Acker auf dem Gelände des Kinder- und Jugendhauses BOLLE in eine Sport- und Spielfläche verwandeln kann. Das Haus BOLLE ist eine Bildungs- und Freizeiteinrichtung für Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Projektträger ist der Verein Straßenkinder e. V., der sich sowohl um Kinder und Jugendliche kümmert, die in Berlin auf der Straße leben, als auch um solche, die von Kinder- und Bildungsarmut betroffen sind. 150 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren kommen täglich ins Kinderhaus. Dort erhalten sie ein warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe und können sich verschiedenen Bildungsangeboten widmen oder kreativ werden. Zum Austoben soll ein Grundstück mit der Fläche von 980 Quadratmetern in einen Spiel- und Sportplatz verwandelt werden. Bianca Marinelli, Mitarbeiterin der Evangelischen Elisabeth Klinik in Berlin, engagiert sich für das Projekt: „Seit vielen Jahren bin ich im gemeinnützigen Verein fans@hertha e. V. tätig. 7.000 Euro für den benötigten Zaun konnten wir bereits sammeln. Für die Baumaßnahmen fehlt jedoch Geld. Dabei können die Kinder beim Spielen auf dem Sportplatz Fairplay und Toleranz lernen. Beim Spielen erfahren sie, wie es ist, gemeinsam für ein Ziel zu arbeiten. Außerdem hilft der Sport den Kindern, Aggressionen abzubauen und konzentrierter zu lernen.“

Die Aktion „PGD hilft helfen“ sowie alle 20 Projekte im Detail:
www.pgdiakonie.de/pgd-hilft-helfen

Weitere Bilder:

Über die Evangelische Elisabeth Klinik

Die Evangelische Elisabeth Klinik in Berlin-Mitte, ein Unternehmen der Paul Gerhardt Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Jährlich werden hier circa 7.600 Patienten stationär und 16.200 Patienten ambulant behandelt.

Weiterlesen

Über die Paul Gerhardt Diakonie

Zur Paul Gerhardt Diakonie gehören acht Krankenhäuser, sieben Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie Einrichtungen für betreutes Wohnen, ein Hospiz und mehrere Ambulante Rehabilitationszentren sowie Medizinische Versorgungszentren in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.

Weiterlesen

Kontakt

Evangelische Elisabeth Klinik

Lützowstraße 26

10785 Berlin

Presseanfragen:
Lilian Rimkus

Tel.: 030 3702-2504

 
Foto- und Informationsmaterial:
Berit Roßig
Tel.: 030 2506-226
Fax: 030 2506-333
berit.rossig(at)pgdiakonie.de

Anfahrt