Die Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie stellt sich vor

In der Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Markus Küntscher werden verschiedene formverändernde oder wiederherstellende Eingriffe an Organen und Gewebe vorgenommen. Ein hochspezialisiertes, erfahrenes Team führt ein breites Spektrum chirurgischer Eingriffe durch – sei es aus funktionellen oder aus ästhetischen Gründen.
So werden äußerliche Teile des Körpers beispielsweise nach Unfällen oder schweren Erkrankungen wiederhergestellt. Ein weiterer Aspekt in der Plastischen Chirurgie ist Optimierung der Körperform.

Gerade in diesem zunehmend nachgefragten Spezialgebiet der Medizin ist für Patienten wichtig zu wissen, dass sie sich bei uns auf medizinisches Fachwissen und langjährige Operationserfahrung verlassen können. Unsere Fachärzte für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit der Zusatzbezeichnung Handchirurgie verfügen über alle erforderlichen Zusatzqualifikationen und sind ordentliche Mitglieder in der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie.

Unsere Zertifizierungen

Die Abteilung für Plastische und Handchirurgie wurde erfolgreich von der Initiative Chronische Wunden e.V. (ICW) zertifiziert. Das Zertifikat spiegelt die deutschlandweit höchstmögliche Qualität in der Behandlung von chronischen Wunden wieder.

Ein Schwerpunkt der Abteilung ist die Wiederherstellung der weiblichen Brust z.B. nach einer Krebserkrankung. Die Deutsche Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC) zeichnete die Abteilung für Plastische- und Handchirurgie aus und erkennt sie damit als Rekonstruktives Brustzentrum in der Evangelischen Elisabeth Klinik Berlin an.

Schwerpunkte der Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie

Die rekonstruktive Chirurgie beinhaltet in erster Linie die Wiederherstellung von Form und Funktion nach Unfällen und Tumoroperationen sowie die Korrektur angeborener Fehlbildungen. In das Aufgabengebiet der rekonstruktiven Chirurgen fallen die Rekonstruktion der Haut und der Weichteile, die Rekonstruktion von Muskeln und Sehnen, Knochen und Knorpel sowie die Chirurgie der peripheren Nerven.

Die häufigsten rekonstruktiven Eingriffe in unserer Abteilung sind

  • Behandlung chronischer Wunden (z.B. offene Beine oder Dekubitus)
  • Sternumosteomyelitis / Thoraxwanddefekte
  • Deckung von Defekten nach Tumorentfernung (z.B. nach Hautkrebs)
  • Narbenkorrekturen (z.B. nach Verbrennung oder Unfall)
  • Wiederherstellung der weiblichen Brust nach Brustkrebs mit Eigengewebe, Expander oder Implantaten in unserem zertifizierten Rekonstruktiven Brustzentrum

Die Hand ist ein besonders komplexes Organ und kann durch Erkrankungen oder Unfälle in ihrer Funktion gestört sein. Solche Beeinträchtigungen gehen nicht nur mit Schmerzen, sondern auch einer erheblichen Störung des Alltags einher. Damit die Hand schnell wieder einsetzbar ist, ist ein besonders schonendes Operieren auf der Basis umfangreicher Kenntnisse des Arztes über die Anatomie des Organs erforderlich. Er muss in der Lage sein, Veränderungen des Knochens, der kleinen Muskeln, der Sehnen, Nerven und Gefäße durch eine entsprechend breit gefächerte Ausbildung gleichermaßen gut behandeln zu können. Die Ärzte unsere Abteilung verfügen über eine handchirurgische Zusatzausbildung und decken somit das komplette Spektrum der Handchirurgie ab:

  • Knochenbrüche an Fingern, Mittelhand und Handwurzel (z.B. minimal invasive Kahnbeinverschraubung)
  • Verletzungen von Sehnen, Bändern (z.B. Skidaumen) und Nerven
  • Morbus Dupuytren
  • Daumen-Sattelgelenksarthrose
  • Karpaltunnelsyndrom und andere periphere Nervenkompressionssyndrome
  • Rekonstruktion bei Handgelenksarthrose (z.B. nach altem Kahnbeinbruch)
  • Entzündungen an der Hand
  • motorische Ersatzoperationen
  • kindliche Fehlbildungen
  • prothetischer Ersatz von Fingergelenken
  • Chirurgie der rheumatischen Hand

Die Verbrennungschirurgie befasst sich mit dem größten und empfindlichsten Organ des Menschen: der Haut. Wird sie verbrüht, verbrannt, verätzt, durch Strom oder Blitzschlag verletzt, beginnt ein schmerzhafter und langwieriger Heilungsprozess. Während eine leichte (erstgradige oder oberflächlich zweitgradige) Verbrennung von selbst verheilt, erfordern schwerere Verbrennungen (tief zweitgradig und drittgradig) plastisch-chirurgische Hilfe. Zu unserem Behandlungsspektrum zählen

  • Verbrennungen zweiten und dritten Grades bis maximal 20% verbrannter Körperoberfläche
  • Verbrühungen bei Kindern
  • Wiederherstellung von Ästhetik und Funktion nach der Verbrennung
  • Einsatz moderner Hautersatzmaterialien

Wer einen ästhetisch-plastischen Chirurgen aufsucht, ist in der Regel nicht krank, sondern unzufrieden mit seinem Aussehen. Schließlich spielt der Blick in den Spiegel für viele eine wichtige Rolle, wenn es um Selbstbewusstsein, Akzeptanz im Freundeskreis und Erfolg am Arbeitsplatz geht. Bei manchen Menschen führt Unzufriedenheit mit dem Äußeren zu mangelndem Selbstvertrauen, Minderwertigkeitsgefühlen und depressiven Stimmungsbildern, die in bestimmten Fällen sogar zu ernsthaften Schwierigkeiten in der Alltagsbewältigung werden können. Moderne Operationsmethoden erlauben heute Korrekturen an fast jedem Körperteil. In indizierten Fällen (z.B. bei extrem großen Brüsten) werden die Kosten für die Behandlung von den Krankenkassen übernommen.

Unser Behandlungsspektrum der ästhetischen Chirurgie umfasst

  • Brustkorrekturen
  • Bauchdeckenstraffung
  • funktionell-ästhetische Nasenkorrekturen
  • Korrektur der männlichen Brust (Gynäkomastie)
  • Lidchirurgie

Chefarzt Prof. Küntscher ist seit Jahren auf plastische und ästhetische Chirurgie sowie auf Handchirurgie spezialisiert und deckt das komplette Spektrum der Operationen ab.
Detaillierte Informationen finden Sie hier

Es gibt in Deutschland eine Vielzahl transidenter/ transsexueller Menschen. Sie haben meist einen langen Leidensweg hinter sich, da die meisten dieser Fälle seit ihrer Kindheit die Gewissheit haben, im falschen Körper zu leben. Nach Durchlaufen einer 18-monatigen Hormon- und Physiotherapie sowie einer Namens- und Personenstandsänderung kann nach entsprechend positiven Gutachten auf Wunsch der/ des Transsexuellen mit der geschlechtsangleichenden Operation begonnen werden. In unserer Abteilung werden diese sowohl von Mann zu Frau als auch von Frau zu Mann durchgeführt.

Zum unserem Operationsspektrum gehören:

  • Mastektomie (Brustentfernung)
  • Scheidenverschluss
  • Klit-Pen
  • Penoidaufbau (vom Unterarm favorisiert)
  • Glansplastik
  • Implantieren von Hodenprothesen
  • Implantieren der Penisprothese
  • Vaginalplastik
  • Mammaaugmentation (Brustvergrößerung)
  • auswärts voroperierte Korrekturoperationen
Prof. Dr. med. Markus Küntscher

Chefarzt
Prof. Dr. med. Markus Küntscher

Kontakt

Evangelische Elisabeth Klinik

Abteilung für Plastische Chirurgie und Handchirurgie

Lützowstraße 26

10785 Berlin

Sekretariat:
Kathrin Gerwing

Tel.: 030 2506-950

Fax: 030 2506-959

Terminvereinbarung:
Montag bis Donnerstag 07:30-16:00 Uhr
Freitag 7:30-14:00 Uhr

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