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Transparenz und Zertifizierung

Messbare Standards: Wettbewerbsfähigkeit durch Spitzenleistung

Qualität – transparent und vielfach belegt

Transparenz in der Patientenversorgung heißt für uns, Patientinnen und Patienten umfassende Informationen zu geben und Klarheit über Behandlungsmethoden und -prozesse zu vermitteln.
Ein wichtiger Bestandteil unserer Qualitätspolitik sind regelmäßig stattfindende Patienten-, Einweiser- und Mitarbeiterbefragungen. Darüber hinaus werden interne Qualitätskennzahlen aus Routinedaten und Erhebungen der externen gesetzlichen Qualitätssicherung und interner Dokumentationen in einrichtungsübergreifenden medizinischen Fachkonferenzen (Medical Boards) - denen Chefärzte, Ärztliche Leiter, das zentrale Qualitätsmanagement und externe Experten angehören - diskutiert und interpretiert.

Für alle unsere Einrichtungen werden Parameter des Risiko- und Qualitätsmanagements, z. B. Patient Safety Indicators (PSI) nach dem Modell der Agency for Healthcare and Quality Research (AHQR) sowie Kennzahlen zur Mortalität definierter Erkrankungsgruppen routinemäßig erhoben und in die Abteilungen kommuniziert. Wir nutzen die gewonnenen Daten zum Vergleich mit anderen Einrichtungen und zum externen Vergleich. Auch daraus leiten sich unsere Qualitätsziele ab, deren Erreichungsgrad anhand eines Katalogs von Qualitätsindikatoren messbar ist.

Medizinische Fachkonferenzen als beratende Gremien sind u. a. für die Fachdisziplinen Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Pädiatrie, Anästhesiologie und Intensivmedizin, Radiologie und Pflegemanagement etabliert, um die Qualität der Patientenversorgung fortlaufend zu verbessern.

Die Paul Gerhardt Diakonie führt regelmäßig Befragungen verschiedener Zielgruppen durch:

Patientenbefragungen: Hier werden Werte, wie die Zufriedenheit im Arzt-Patientenverhältnis, Behandlungserfolge, Einbeziehung der Familie, Entlassungsmanagement sowie die Bewertung der Hotel & Service-Kategorien erhoben. Maßnahmen, die der nachhaltigen Optimierung der Patientenzufriedenheit dienen, werden umgehend abgeleitet und nachverfolgt.

Mitarbeiterbefragungen: Motivation und Zufriedenheit der Mitarbeiter sind ein wichtiger Indikator, der in direktem Zusammenhang mit der Arbeitsleistung steht und sich auch auf den Umgang mit Patientinnen und Patienten auswirkt. Er wird durch Befragungen zur Arbeits- und Organisationssituation in unseren Einrichtungen ermittelt. Wir konnten für alle unsere Einrichtungen ein hohes Maß der Mitarbeiterzufriedenheit verzeichnen, die im Benchmark über dem bundesweiten Durchschnitt gelegen hat.

Einweiserbefragungen: Wichtige Kooperationspartner für unsere Einrichtungen sind die niedergelassenen Ärzte. Die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und unseren Einrichtungen sowie die Zufriedenheit mit den Leistungen der Fachabteilungen stehen im Fokus der Befragungen. Aus den Ergebnissen werden geeignete Maßnahmen zur verbesserten Zusammenarbeit regelmäßig abgeleitet.

Zertifizierungen gehören zum Standard der Paul Gerhardt Diakonie. Alle unsere Krankenhäuser wurden seit 2004 nach KTQ (Kooperation für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen) zertifiziert, einige davon bereits rezertifiziert. Verschiedene Abteilungen und Zentren wurden zudem nach den Richtlinien der entsprechenden Fachgesellschaften zertifiziert. Seit 2002 unterziehen sich ebenso die Pflegeeinrichtungen der Paul Gerhardt Diakonie sukzessive einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2000.

Diese umfangreichen und aufwändigen Verfahren dienen dazu, Arbeitsprozesse zu reflektieren und stetig zu optimieren, damit Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner beste medizinische und pflegerische Standards vorfinden und sich in unseren Einrichtungen gut aufgehoben und exzellent betreut fühlen.

 

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