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Paul Gerhardt

Sinnbild für Glaubwürdigkeit, Friedfertigkeit und Aufrichtigkeit

Leben und Wirken von Paul Gerhardt

Die Paul Gerhardt Diakonie – der neue Name greift auf Wirken und Bedeutung des Dichters und protestantischen Theologen Paul Gerhardt zurück und fühlt sich dem Geist dieses Mannes verpflichtet. Die Namensgebung würdigt sein Engagement und Einstehen für christliche Werte und Nächstenliebe.

Paul Gerhardt steht für die gelebte Verbindung von Handeln und Spiritualität, von Aktion und Kontemplation. In seinem Werk bringt er wichtige menschliche Erfahrungen und religiöses Erleben in einen neuen Dialog. Er bezieht Position. Er ist Sinnbild für Glaubwürdigkeit, Friedfertigkeit und Aufrichtigkeit.

Paul Gerhardt (1607-1676) war evangelisch-lutherischer Theologe und gilt heute als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Kirchenlieddichter. Sein Werk, das mehr als 120 geistliche Lieder umfasst, ist entstanden vor dem Hintergrund der Erfahrungen des Dreißigjährigen Krieges. 1607 in Gräfenhainichen geboren, studierte Paul Gerhardt in Wittenberg Theologie. Er wirkte als evangelisch-lutherischer Theologe in Mittenwalde, Berlin und Lübben. Bis zu seinem Tode 1676 war er als Pfarrer und Seelsorger sehr beliebt und wurde verehrt. Paul Gerhardt, der den Dreißigjährigen Krieg überlebte und Ehefrau sowie vier seiner fünf Kinder verlor, hat trotz allem nie seine Hoffnung und Zuversicht verloren. Viele Menschen weltweit erleben, dass Paul Gerhardts Worte unmittelbar ansprechen können. Sie lassen sich vom zentralen Gedanken seiner Dichtung ansprechen: Freude und Lebensmut im Umgang mit den Erfahrungen des Lebens, gespeist aus Gottvertrauen.

Bild Paul Gerhardt