Der Paul Gerhardt Diakonie Förderverein e.V. stellt sich vor
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Die Geschichte der organisierten Sorge für kranke und alte Menschen hat in Europa ihre Wurzeln in der christlichen Nächstenliebe. Opferbereite Christen, Ordensgemeinschaften und Stiftungen kümmerten sich um die Kranken und Alten, als weder Krankenkassen noch staatliche Gesundheitsprogramme existierten. Erst im 20. Jahrhundert hat sich das uns heute selbst- verständliche System der Gesundheitsfürsorge und Altenpflege herausgebildet: Krankenhäuser wurden zu Unternehmen, die ihre Arbeit durch die Mittel der Krankenkassen und der staatlichen Investitionsförderung finanzierten. Aber jetzt, im 21. Jahrhundert, hat sich die Lage verändert. Angesichts der Kostenexplosion im Gesund- heitswesen werden die finanziellen Mittel immer knapper, und der Staat zieht sich aus der Förderung der Investitionen zurück. Mit qualitätvoller Arbeit, intensivem Einsatz aller Mitarbeitenden und klugem Wirtschaften versuchen die Häuser der Paul-Gerhard- Diakonie in dieser Situation ihren Auftrag zu erfüllen. Aber es wird immer schwerer, auch Aktivitäten zu entwickeln und vorzuhalten, die nicht durch die Kassen finanziert werden. Deshalb begrüße ich das Projekt eines Paul Gerhardt Diakonie Fördervereins und wünsche gutes Gelingen.
Propst i. R. Dr. Karl Heinrich Lütcke
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Paul Gerhardt Diakonie
