UNSERE SCHWERPUNKTE

Was ist nach einer Hüft-OP zu beachten?

Nachdem ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wurde, sollte dieses sehr schnell wieder mit individuellen krankengymnastischen Übungen mobilisiert werden, um die spätere Funktion zu verbessern.

Nach dem rund zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt kann eine ambulante oder stationäre Rehabilitationsbehandlung durchgeführt werden, bei der ein physiotherapeutisches Trainingsprogramm durchgeführt wird, um die Muskeln wieder aufzubauen und den Umgang mit dem neuen Gelenk zu üben. Eine Reha kann nachweislich Schmerzen und den Zeitraum der postoperativen Medikamenteneinnahme vermindern und langfristig die Funktion des operierten Gelenks und die Lebensqualität verbessern.

Ein künstliches Hüftgelenk sollte grundsätzlich nicht durch Sprünge, Stöße oder ein zu großes Abspreizen belastet werden. Durch diese Belastungen könnte sich die Endoprothese lockern oder ausrenken. Daher sollten Sie auf Sportarten wie Ballspiele, Tennis, alpines Skilaufen, Reiten und Leichtathletik verzichten. Andere Sportarten, wie beispielsweise Kraulschwimmen, Radfahren, Wandern oder Joggen – mit stoßgedämpften Schuhen auf weichem Boden – sind aber jederzeit erlaubt.

Weiterlesen: Alle Artikel zum Thema