Die Klinik für Pneumologie stellt sich vor
Die Pneumologie ist die Lehre von den Erkrankungen der Atmungsorgane. Traditionell deckt die Klinik für Pneumologie die Versorgung eines großen Teils von Tuberkulose-Neuerkrankungen in Berlin ab und ist in dieser Hinsicht in einem weiten Umfeld konsiliarisch tätig. Hauptarbeitsgebiete sind akute und chronische Lungen- und Bronchuserkrankungen wie Asthma bronchiale, Bronchitis, Emphysem, Lungenfibrose, Tumorerkrankungen und schlafbezogene Atemstörungen.
Die Mediziner erforschen und behandeln ebenso seltenere Erkrankungen wie Alpha-1-Mangel und pulmonal arterielle Hypertonie (PAH), um die Patienten adäquat zu versorgen. Da die Erkrankungen oft mehrere Organsysteme betreffen, sind interdisziplinäre Therapieansätze erforderlich, die in spezialisierten Zentren möglich sind.
Untersuchungen und Therapien werden stationär oder ambulant durchgeführt. Die Pneumologisch-onkologische Fachambulanz bietet die Möglichkeit der Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei pulmonalen Tumorerkrankungen. Eine Spezialambulanz zur Behandlung von Patienten mit Lungenhochdruck (PAH) besteht. Zur Klinik gehören die Abteilungen für Lungenfunktionsanalyse mit Rechtsherzkatheter-Labor und Echokardiographie sowie für Bronchoskopie.
Dank der aktiven Mitarbeit in speziellen Arbeitsgruppen der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie sowie weiterer medizinischer Fachgesellschaften und mit Hilfe der eigenen Forschungsarbeit werden neueste wissenschaftliche Ergebnisse rasch in die Behandlungskonzepte übernommen.
